Biodiversität

Obwohl Binnengewässer weniger als ein Prozent der Erdoberfläche bedecken, gehören sie zu den artenreichsten Lebensräumen unseres Planeten – noch, denn Flüsse und Seen sind von einem rasanten Rückgang der biologischen Vielfalt betroffen. Unklar ist dabei, was dieser Verlust für unser langfristiges Wohlergehen bedeutet. Maßnahmen zu identifizieren, mit denen wir die Biodiversität unserer Gewässer am besten schützen können, ist deshalb ein wichtiges Ziel unserer Arbeit. Wir untersuchen die Ursachen, erstellen Prognosen zu den Veränderungen und bündeln unsere Kompetenzen in der Biodiversitätsforschung und im wissensgestützten Umweltschutz. Gemeinsam mit internationalen Partnern sammeln wir zudem globale Daten zur Biodiversität in Binnengewässern und schaffen damit eine einzigartige Grundlage, diese zu schützen.

Mitteilungen zum Thema

Blitzlicht

Wissenschaftler bei der Wiesenmahd

IGB-Wissenschaftler rufen zum Arbeitseinsatz für den Erhalt der Artenvielfalt im Löcknitztal auf! Am Sonntag, dem 30. Juli 2017, werden südöstlich von Berlin von 9 bis 12 Uhr wieder die Sensen und Forken geschwungen.

Projekte zum Thema

Langzeitwirkungen invasiver Arten in neuen Lebensgemeinschaften (InDyNet)

Die Invasionsbiologie hat einige Schlüsselfragen zu biologischen Invasionen bearbeitet oder sogar gelöst, aber das zentrale Thema der Langzeiteffekte invasiver Arten ist weitgehend unerforscht geblieben. Zwar gibt es Einzelstudien zu langfristigen Populationsdynamiken invasiver Arten und ihrer Auswirkungen, aber eine Synthese dieser Studien fehlt bisher. Dies ist eine entscheidende Wissenslücke, weil langfristige Änderungen in der Abundanz invasiver Arten und in ihren Eigenschaften wahrscheinlich sind und wichtige ökologische und ökonomische Auswirkungen haben können.
Ansprechpartner
Jonathan Jeschke
Florian Ruland
Abteilung(en)
(Abt. 2) Ökosystemforschung
Beginn
01/2015
Ende
12/2018
Themenbereiche

Taxaliste Phytoplankton O 2.17

Neue wissenschaftliche Publikationen über die Taxonomie von kleinen schwebenden Algen, dem Phytoplankton werden in einer Aktualisierung der deutschen Taxaliste eingearbeitet. Eine solche Aktualisierung ist wichtig, um eine einheitliche Bestimmung und Kodierung der Indikatorarten zu gewährleisten, die in Deutschland für die Bewertung des ökologischen Zustandes von Seen und Flüssen genutzt werden.
Ansprechpartner
Ute Mischke
Abteilung(en)
(Abt. 1) Ökohydrologie
Beginn
01/2017
Ende
01/2018
Themenbereiche

Wirt-Parasit-Interaktionen hybridisierender Daphnien

Durch globale Erwärmung beschleunigte Eutrophierung stellt ein weltweites ökologisches Problem dar, das die Stabilität aquatischer Ökosysteme auch langfristig beeinflusst. Wir untersuchen, ob und wie Eutrophierung sich auf zwei interagierende evolutionäre Prozesse auswirkt: Verbreitung von Krankheiten und interspezifische Hybridisierung.
Ansprechpartner
Justyna Wolinska
Abteilung(en)
(Abt. 2) Ökosystemforschung
Beginn
01/2017
Ende
12/2019
Themenbereiche

Downloads zum Thema

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