Abteilung für Chemische Analytik und Biogeochemie

Forschungskonzept

Die Arbeiten der Abteilung für Chemische Analytik und Biogeochemie umfassen zum einen verschiedene Serviceleistungen innerhalb des IGB. Diese beinhalten die Planung und Umsetzung von Messprogrammen für die Langzeitforschung im IGB (Seen, Flüsse, Moore) und für projektgebundene Freiland- und Laborexperimente, einschließlich der Analytik von anorganischen Nährstoffen, organischem Kohlenstoff, Metallen und organischen Spurenstoffen mit gewässerökologischer Relevanz. Hierfür stehen verschiedenste Analysengeräte zur Verfügung (AAS, ICP-OES, HPLC, LC-OCD-OND, GC-MS, C/N-Analyzer, Fluorimeter, Photometer).


Ein zweiter Schwerpunkt sind Grundlagenuntersuchungen zu biogeochemischen Prozessen in aquatischen Grenzzonen (Gewässer, Moore). Hierzu führen wir sowohl Feld- als auch Laborstudien durch. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für die Praxis zur Seenrestaurierung und Moorrevitalisierung sowie zur Reduzierung diffuser Nährstoffeinträge in Gewässer abgeleitet. Eine wichtige Basis für die experimentellen Arbeiten sind die Entwicklung und Anwendung neuer in-situ-Messtechniken zur Erfassung von Stoffgradienten mit hoher zeitlicher und/oder räumlicher Auflösung. Die Forschungen sind vollständig in das Programm „Aquatische Grenzzonen“ integriert.

Aktuelles

  • Forschungsprojekt, um den Einfluss des veränderten Mischungsverhaltens auf die Wasserqualität des Iseo-See in Norditalien zu untersuchen. Link