Biogeochemie und Restaurierung von Mooren

Arbeitsgruppe von Jörg Gelbrecht
Wiedervernässtes und überstautes Moor im Peenetal (Mecklenburg-Vorpommern). | Foto: Dominik Zak / IGB

Wiedervernässtes und überstautes Moor im Peenetal (Mecklenburg-Vorpommern). | Foto: Dominik Zak / IGB

Nach wie vor sind die diffusen Nährstoffeinträge (P, N) aus der agrarisch genutzten Landschaft oder aus Bergbaufolgelandschaften (Eisen, Sulfat) in die Gewässer sehr hoch, was z. B. auch eigene Langzeituntersuchungen zum Stoffaustrag im Demnitzer Mühlenfließes, einem Spreezufluss, oder in der Spree selbst, zeigen.

Eine kurzfristige Reduktion ist meist nur durch eine Wiederherstellung der Funktion von Landschaftselementen mit einer Stoffsenkenfunktion möglich. Feuchtgebiete, im nördlichen Mitteleuropa überwiegend Moore, haben diese Funktion, werden aber meist landwirtschaftlich intensiv genutzt. Zur Wiederherstellung ihrer früheren Senkenfunktion ist daher eine Wiedervernässung notwendig.

Die damit verbundenen Risiken einer anfangs erhöhten Freisetzung von klimarelevanten Gasen (CO2, Methan) und von Nährstoffen, vor allem P in angrenzende Gewässer, sind Gegenstand unserer biogeochemischen Forschungen zu Prozessen in ungestörten und wiedervernässten Mooren. Die Ergebnisse fließen in Managementvorschläge zur Moorrestaurierung ein, um potenzielle Risiken erhöhter Stoffausträge zu minimieren. Berücksichtigt werden dabei auch Fragen des Schutzes der moortypischen Flora und Fauna.

Gruppenmitglieder

Jörg Gelbrecht

Abteilungsleitung
Arbeitsgruppe
Biogeochemie und Restaurierung von Mooren

Dominik Zak

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
Arbeitsgruppe
Biogeochemie und Restaurierung von Mooren

Craig Walton

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
Arbeitsgruppe
Biogeochemie und Restaurierung von Mooren

Thomas Rossoll

Technik und Labor
Arbeitsgruppe
Biogeochemie und Restaurierung von Mooren
Nährstoffkreisläufe und chemische Analytik

Bernd Schütze

Betriebstechnik
Arbeitsgruppe
Biogeochemie und Restaurierung von Mooren

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