Forschungsinfrastruktur

Mitarbeitende treffen am IGB auf eine einzigartige Forschungsinfrastruktur. Unsere Labore sind mit modernen Großgeräten ausgestattet. Optimale Bedingungen zur Fischhaltung bietet die Aquarienhalle. In einer Aquaponikanlage mit kombinierter Fisch- und Tomatenzucht forschen wir zur nachhaltigen Aquakultur. Am Großen Döllnsee wurde eine 3-D Telemetrieanlage errichtet, die es ermöglicht, das Verhalten von Fischen in Echtzeit und unter in situ Bedingungen zu untersuchen.

Im Seelabor, unserer weltweit einzigartigen Versuchsanlage im Stechlinsee, wird simuliert, wie sich wandelnde Umweltbedingungen tatsächlich auf Seen und Gewässerorganismen auswirken. An der Müggelspree hat das IGB ein künstliches Wehr (HEFE) errichtet. Hier untersuchen Forscher beispielsweise das Fließverhalten von Flüssen.

Das IGB verfügt über Langzeitforschungsprogramme am Stechlin, dem Müggelsee, der Spree und dem Tagliamento-Fluss in Italien. Bereits jetzt fließen die Ergebnisse dieser Datenreihen besonders vom Müggelsee, aber auch vom Stechlinsee und der Spree, wesentlich in die Empfehlungen des Weltklimarates (IPCC) ein.

Unter Koordination des IGB, des Botanischen Museums und des Botanischen Gartens der FU Berlin wurde gemeinsam mit weiteren Partnern in Berlin und Brandenburg das Genom-Zentrum für Biodiversitätsforschung (Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research - BeGenDiv) errichtet, um wegweisende Forschung im Bereich der funktionellen Biodiversität betreiben zu können.