Leibniz-Forschungsverbund „INFECTIONS‘21“

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Der Leibniz-Forschungsverbund „INFECTIONS’21“, der im Juni 2015 startete, bündelt die Expertise von 14 Leibniz-Instituten und verschiedenen externen Partnereinrichtungen. Die Disziplinen der am Verbund beteiligten Einrichtungen reichen von der Biomedizin über die Ökologie und Sozioökonomie bis hin zu den Politikwissenschaften. In vier Projekten erforschen die Verbundpartner fachübergreifende Aspekte der Infektionsbekämpfung. Auf diese Weise sollen Strategien für Frühwarnsysteme entwickelt, das Management von Ausbrüchen verbessert und die Verbreitung von Erregern eingedämmt werden. In der Projektarbeit werden verschiedene wissenschaftliche Methoden kombiniert, auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit ist geplant.

In einem der Projekte des Verbundes erforschen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) und dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandforschung (ZALF), welche Rolle Wasser als möglicher Übertragungspfad (Vektor) ausgewählter pathogener Krankheiten spielt, die bisher nur wenig betrachtet wurden (z.B. Closterium deciphile, MRSA-Bakterien und Influenza A). Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts untersuchen wir in verschiedenen Gewässertypen in Berlin und Umland das Vorkommen der Krankheitserreger und die möglichen Übertragungswege.

Weitere Informationen zum Leibniz-Forschungsverbund „INFECTIONS’21“.

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