20.09.2017 | Blitzlicht | Johannes Graupner

Unbekannte Gewässer – Wie ticken die Umweltverbände ?

IGB-Werkstattgespräch mit NABU und BUND zu Naturschutz und Gewässerpolitik
Die Umweltverbände spielen sowohl im praktischen Gewässerschutz vor Ort als auch in der umwelt- und gewässerpolitischen Interessenvertretung bundesweit eine wichtige Rolle. Beim IGB-Werkstattgespräch kamen Forschende und Vertreterinnen vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und dem Naturschutzbund (NABU) zusammen, um mehr über die jeweiligen Denk- und Handlungslogiken von Umweltverbänden und Forschung zu erfahren. Auch wurden die Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit sondiert.

Franz Hölker, Leiter der Arbeitsgruppe Lichtverschmutzung und Ökophysiologie, im Gespräch mit Christiane Schröder und Julia Mußbach (r.) vom NABU. Die Abteilung Ökosystemforschung ist als nächstes dran. | Foto: Katharina Bunk / IGB

Die Gäste Laura von Vittorelli (BUND-Bundesgeschäftsstelle), Julia Mußbach (NABU-Bundesgeschäftsstelle) und Christiane Schröder (NABU-Landesverband Brandenburg) stellten die jeweiligen Verbandsprojekte im praktischen Gewässerschutz sowie die Ziele und Aktivitäten in der Gewässerpolitik vor.

Die IGB-WissenschaftlerInnen konnten so einen guten Einblick gewinnen, wie die Umweltverbände arbeiten. Anschließend wurde gemeinsam diskutiert, welche Gewässerthemen Verbände und Forschung aktuell als besonders wichtig einstufen. Dabei wurde auch sondiert, wo ein verstärkter Austausch und Kooperationen sinnvoll wären, um objektives, evidenzbasiertes Forschungswissen besser in die Naturschutzpraxis und den umweltpolitischen Diskurs einfließen zu lassen.

Die Workshop-Reihe "Unbekannte Gewässer" bietet den IGB-Forschenden Einblicke in die Arbeit gesellschaftlicher Stakeholder wie Politik, Wirtschaft, Medien und Verbänden. Das Format findet im Rahmen des Wissenstransfers und der SSI-Strategie am IGB statt.

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