Verlust der Nacht

Seelabor bei Mondschein. | Foto: Andreas Jechow, GFZ/IGB

Technische Lösungen erfüllen selten nur ihr Anwendungsziel, sondern haben darüber hinaus unvorhergesehene, zum Teil überraschende Nebenwirkungen für die natürliche und soziale Umwelt; das gilt insbesondere auch für die künstliche Beleuchtung. Obwohl sie unschätzbare Vorteile bringt, gibt es auch Schattenseiten: Die "Lichtverschmutzung" nimmt zu, mit bisher weitgehend unbekannten Auswirkungen auf Mensch und Natur.

In diesem Forschungsprojekt untersuchen Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen nun erstmalig gemeinsam die ökologischen, chronobiologischen sowie kulturellen und sozioökonomischen Ursachen und Auswirkungen der zunehmenden Beleuchtung der Nacht in aquatischen und angrenzenden terrestrischen Lebensräumen – am Beispiel des Untersuchungsraums Berlin‐Brandenburg. Darüber hinaus sollen erstmalig auch wissenschaftliche Grundlagen für eine Risikobewertung und Technikfolgenabschätzung gelegt werden.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier. Sie gelangen dann zur Webpage des Forschungsverbundes.

 

Projekte, die bereits ebenfalls gefördert worden sind bzw. werden:

  1. COST LonnE
  2. SAW Illuminating lake ecosystems - ILES
  3. STARS4ALL
  4. Schutz der Nacht

Projektsteckbrief

Laufzeit

01.01.2010
31.12.2013
Abteilung(en)
(Abt. 1) Ökohydrologie
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
(Abt. 5) Ökophysiologie und Aquakultur
Programmbereich
(PB 3) Interaktion Mensch-Gewässerökosystem
Projektteam am IGB
Projektleiter
Projektkordinatorin
Projektmitarbeiter
Projektmitarbeiterin
Senior Scientist
Senior Scientist
Senior Scientist
Themenbereiche
Finanzierung

Verlust der Nacht: BMBF, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, MILIEU

COST LonnE: EU

SAW Illuminating lake ecosystems : Leibniz Gemeinschaft

STARS4ALL: EU

Schutz der Nacht: Bundesamt für Naturschutz

 

 

Ansprechpartner

Franz Hölker

Arbeitsgruppenleitung
Arbeitsgruppe
Lichtverschmutzung und Ökophysiologie
Projekte

ILES

Skyglow, die diffuse Aufhellung des Nachthimmels durch Kunstlicht, ist ein Phänomen, das in der Evolutionsgeschichte erstmalig auftritt. Auf Seeökosysteme wirkt Skyglow zusammen mit einer anderen Folge des globalen
Wandels, der zunehmenden Braunfärbung des Wassers durch Huminstoffe. Wir wollen herausfinden, welche ökologischen Konsequenzen diese Phänomene haben und welche Mechanismen ihnen zugrunde liegen.
Ansprechpartner
Mark Gessner
Franz Hölker
Abteilung(en)
(Abt. 1) Ökohydrologie
(Abt. 2) Ökosystemforschung
(Abt. 3) Experimentelle Limnologie
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
(Abt. 5) Ökophysiologie und Aquakultur
Beginn
07/2015
Ende
06/2018
Themenbereiche

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