Wissenschaftliche Highlights

Dürreresistente Landbewirtschaftung | Trophische Transfereffizienz in Seen | Meerwassertoleranz einheimischer und invasiver Süßwasserfische

Bild von Nyoman Suartawan auf Pixabay
Pressemitteilung

Keine Erholung nach der Oder-Katastrophe: kaum Fische und nach wie vor zu hohe Salzgehalte

© Luc De Meester/IGB
CBD COP 15

Binnengewässer sollten in der Biodiversitätspolitik mit Landflächen und Meeren gleichgestellt werden

© Hardebeck Media auf Pixabay 
Interview

10 Jahre Seelabor: Über den Spagat zwischen Realitätsnähe und stringenten Versuchsbedingungen

© Andreas Jechow/IGB

Forschen für die Zukunft unserer Gewässer

 Unser Profil

Unsere Vision ist das Verständnis jener Prozesse, die die Struktur und Funktionsweise der Gewässer und ihrer Lebensgemeinschaften prägen. Unser Forschungswissen hilft, die Reaktionen auf Umweltveränderungen vorherzusagen und Maßnahmen für ein nachhaltiges Gewässermanagement zu entwickeln.

Das IGB ist das bundesweit größte und eines der international führenden Forschungszentren für Binnengewässer. Bei uns arbeiten Wissenschaftler*innen aus Hydrologie, Biogeochemie, Physik, Mikrobiologie, Evolutionsökologie, Fischökologie und Fischereibiologie unter einem Dach.

Downloads

Ausgewählte Publikationen

Dezember 2022
Hydrological Processes. - 36(2022)12, Art. e14779

Using stable water isotopes to understand ecohydrological partitioning under contrasting land uses in a drought-sensitive rural, lowland catchment

Jessica Landgraf; Dörthe Tetzlaff; Songjun Wu; Jonas Freymüller; Chris Soulsby

Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Langzeitbeobachtungen der jüngsten adaptiven Landnutzungsänderungen und der dürreempfindlichen Vegetation. Dies hilft dabei unser Verständnis zu verbessern und dürreresistente Landbewirtschaftungsstrategien zu entwickeln, die zeitliche Verzögerungen bei den Auswirkungen und Nicht-Stationarität berücksichtigen.

Dezember 2022
Ecosystems. - 25(2022), 1628–1652

Trophic Transfer Efficiency in Lakes

Thomas Mehner; Katrin Attermeyer; Mario Brauns; Soren Brothers; Sabine Hilt; Kristin Scharnweber; Renee Mina van Dorst; Michael J. Vanni; Ursula Gaedke

Studie dazu, wie die trophische Transfereffizienz (TTE) in Seen durch die Variabilität des Nahrungsnetzes u. seine Konnektivität mit Land-Ökosystemen beeinflusst wird: TTE kann als mechanistischer Energiefluss zwischen Paaren von Konsumenten u. Produzenten berechnet werden, oder als ökosystemares Verhältnis von Gesamtsumme der heterotrophen Produktionsraten u. der Summe der Kohlenstofffixierung.

Dezember 2022
Journal of Biogeography. - 49(2022)11, 2037-2049

The importance of seawater tolerance and native status in mediating the distribution of inland fishes

Carlos Cano-Barbacil; Johannes Radinger; Emili García-Berthou

Ziel dieser Studie war es, die Rolle von Umweltvariablen bei der Verbreitung von drei großen ökoevolutionären Gruppen von Fischen in Binnengewässern zu verstehen. Trotz deutlicher Unterschiede in den Verbreitungsmustern einheimischer und gebietsfremder Arten sind die Evolutions- und Einführungsgeschichte sowie die Meerwassertoleranz zentrale Faktoren, die die aktuelle Verbreitung erklären.

 

Dezember 2022
Landscape and Urban Planning. - 231(2023), Art. 104639

Dynamics in impervious urban and non-urban areas and their effects on run-off, nutrient emissions, and macroinvertebrate communities

Hong Hanh Nguyen; Markus Venohr; Andreas Gericke; Andrea Sundermann; Ellen A.R.Welti; Peter Haase

Rund 20 % der neu versiegelten Flächen liegen nicht in urbanen, sondern in ländlichen Gebieten, wie diese Studie zeigt. Bei Berechnungen der Nährstoffeinträge in Gewässer werden diese Neuversiegelungen in ländlichen Gebieten bislang nicht berücksichtigt, denn diese basieren auf Landnutzungskarten und betrachten urbane Räume. Damit wird die Gesamtbelastung mit Nährstoffen systematisch unterschätzt.

Dezember 2022
Bioinspiration & Biomimetics. - 17(2022)6, Art. 065007

Live fish learn to anticipate the movement of a fish-like robot

David Bierbach ; Luis Gómez-Nava ; Fritz A. Francisco ; Juliane Lukas ; Lea Musiolek ; Verena V. Hafner ; Tim Landgraf ; Pawel Romanczuk ; Jens Krause

Fischschwärme, die sich synchron unglaublich schnell bewegen - wie machen sie das? Die Autor*innen zeigten mit Hilfe eines Roboterfischs, dass Guppys das Verhalten des künstlichen Artgenossen antizipieren und die Richtung sowie die Dynamik seiner Bewegungen vorhersehen können. Dies ist eine weitere Erklärung dafür, warum Fische im Schwarm zu extrem schnellen kollektiven Bewegungen fähig sind.

Kolloquien

Messstationen

  • Wassertemperatur
    -
  • Sauerstoff (rel./abs.)
    - / -
  • Windgeschwindigkeit
    -
Letzte Messung: No data available.
  • Wassertemperatur
    -
  • Sauerstoff (rel./abs.)
    - / -
  • Windgeschwindigkeit
    -
Letzte Messung: No data available.
  • Wassertemperatur
    -
  • Sauerstoff (rel./abs.)
    - / -
  • Windgeschwindigkeit
    -
Letzte Messung: No data available.

Seite teilen