Wissenschaftliche Highlights

Freizeitfischerei in den sozialen Medien | Lebensraumwahl pelagischer Bakterien | Zur Rolle der Wirtsgenetik

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#dryfreshwaters

Wenn Gewässern das Wasser ausgeht

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Wie atmen Arapaimas? Wie schnell sind Flusspferde? Und wie pflanzen sich Wasserflöhe fort?

20 Süßwasserarten, die unsere Aufmerksamkeit verdienen

Design: www.studioaden.berlin
Weltwassertag

Warum auch ganz kleine Gewässer schützenswert sind

Foto: Steven Kleinsasser auf Pixabay
Ein Interview mit Rita Adrian

IPCC-Bericht: Wie steht es um die Binnengewässer?

Foto: Solvin Zankl

Forschen für die Zukunft unserer Gewässer

 Unser Profil

Unsere Vision ist das Verständnis jener Prozesse, die die Struktur und Funktionsweise der Gewässer und ihrer Lebensgemeinschaften prägen. Unser Forschungswissen hilft, die Reaktionen auf Umweltveränderungen vorherzusagen und Maßnahmen für ein nachhaltiges Gewässermanagement zu entwickeln.

Das IGB ist das bundesweit größte und eines der international führenden Forschungszentren für Binnengewässer. Bei uns arbeiten Wissenschaftler*innen aus Hydrologie, Biogeochemie, Physik, Mikrobiologie, Evolutionsökologie, Fischökologie und Fischereibiologie unter einem Dach.

Aktuelles

Pressemitteilung

Grundwasser in Arendsee nach wie vor belastet

Im Frühjahr2022 hatte ein Forschungsteam des IGB gemeinsam mit Studierenden der HU Berlin umfangreiche Grundwasseruntersuchungen am Arendsee durchgeführt. Ziel war es eine Messkampagne aus dem Jahr 2012 zu wiederholen, um festzustellen, ob sich in den letzten 10 Jahren die Nährstoffeinträge in den Arendsee über das Grundwasser verändert haben.

Downloads

Massenentwicklungen von Wasserpflanzen

Die Forschenden erklären in diesem IGB Fact Sheet, wie es zu Massenentwicklungen von Wasserpflanzen kommen kann – und auch, warum deren Management ein Umdenken in Öffentlichkeit, Behörden und Unterhaltungsverbänden erfordert.

IGB-Jahresforschungsbericht 2021

Ergebnisse und Entwicklungen aus einem Jahr Gewässerforschung

Ausgewählte Publikationen

Mai 2022
Biogeosciences. - 19(2022)9, 2465–2485

Modelling temporal variability of in situ soil water and vegetation isotopes reveals ecohydrological couplings in a riparian willow plot

Aaron Smith; Doerthe Tetzlaff; Jessica Landgraf; Maren Dubbert; Chris Soulsby

Mit einer neuen tracergestützten Modellierung von In-situ-Isotopendaten wurden pflanzliche Wasserquellen u. Transitzeiten sowie Dynamik u. Alter des Bodenwassers u. der Wurzelaufnahme in der kritischen Zone städtischer Grünflächen quantifiziert und so die Isotopen-Massenbilanzen, die Wasserverteilung, der Energiehaushalts u. die Biomasseverteilung unter verschiedenen Landnutzungstypen analysiert.

Mai 2022
Reviews in Fish Biology and Fisheries. - 32(2022), 687–700

Recreational angling and spearfishing on social media: insights on harvesting patterns, social engagement and sentiments related to the distributional range shift of a marine invasive species

Valerio Sbragaglia; Lucía Espasandín; Salvatore Coco; Alberto Felici; Ricardo A. Correia; Marta Coll; Robert Arlinghaus

Die Autor*innen verglichen die ökologischen u. sozialen Dimensionen des Freizeitangelns u. Speerfischens auf den invasiven Blaufisch (Pomatomus saltatrix) in Italien anhand von digitalen Videos u. den dazugehörigen Daten. Die Studie zeigt, wie wertvoll die Erforschung sozialer Medien ist, um die Dimensionen der marinen Freizeitfischerei im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Arten zu verstehen.

Mai 2022
Limnology and Oceanography. - 67(2022)6, 1402-1415

Flexible habitat choice of pelagic bacteria increases system stability and energy flow through the microbial loop

Luis Alberto Villalba; Rajat Karnatak; Hans-Peter Grossart; Sabine Wollrab

Die theoretische Studie evaluierte die mikrobielle Dynamik von partikel-assoziierten vs frei-lebenden Bakterien. Bakterielle Generalisten, die beide Lebensräume nutzen, erhöhen die Stabilität und den Energietransport durch den ‚microbial loop‘.  Anpassungsstrategien von Bakterien sind wichtig, um die Konsequenzen von zunehmender Partikellast, z.B. durch Sediment und Mikroplastik, abzuschätzen.

Mai 2022
Microbial Ecology. - 69(2015)2, S. 361-371

Host-Associated Bacterial Communities Vary Between Daphnia galeata Genotypes but Not by Host Genetic Distance

Amruta Rajarajan; Justyna Wolinska; Jean-Claude Walser; Stuart R. Dennis; Piet Spaak

Die Studie untersuchte die Rolle der Wirtsgenetik für die Struktur der Mikrobiom-Gemeinschaft im Wirtsorganismus. Die Zusammensetzung des Darm- und Körpermikrobioms variierte zwischen den Genotypen der Daphnien-Wirte, obwohl diese 5 Jahre lang unter identischen Laborbedingungen gehalten wurden. Dies unterstreicht die Bedeutung der genetischen Komponente des Wirts für die Struktur des Mikrobioms.

Mai 2022
Science of the Total Environment. - 833(2022), Art. 155296

Antiparasitic potential of agrochemical fungicides on a non-target aquatic model (Daphnia× Metschnikowia host-parasite system)

Cláudia Machado; Ana P Cuco; Fernanda Cássio; Justyna Wolinska; Bruno B Castro

Die Forschenden untersuchten das antiparasitäre Potenzial von drei Fungiziden auf Daphnia und seinen parasitischen Hefepilz. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Azolfungizide die Wirt-Parasit-Interaktionen in natürlichen Systemen stören können. Dies könnte weitreichende Folgen haben,  insbesondere angesichts der zunehmenden Hinweise auf die ökologische Bedeutung von Parasiten.

Messstationen

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