Wissenstransfer

Wissenstransfer wird am IGB nicht als Einbahnstraße, sondern vor allem als dialogischer Austausch mit gesellschaftlichen Akteur*innen und Partnern verstanden, wie hier z.B. beim Dialog am Müggelsee. Foto: IGB/Juliane Lutze

Wasser und Gewässer sind wertvolle Lebensräume und wichtige Ressourcen zugleich. Das führt immer wieder zu komplexen Zielkonflikten zwischen Schutz und Nutzung. "Forschen für die Zukunft unserer Gewässer" ist der Leitspruch des IGB. Der Transfer von neuem Forschungswissen an die jeweils relevanten Akteur*innen und Multiplikator*innen z.B. aus Politik, Behörden, Wirtschaft und Verbänden ist daher ein zentrales Anliegen des Instituts.

Der IGB-Wissenstransfer hat eine Schnittstellenfunktion, er vernetzt Akteur*innen und Wissensbestände aus Forschung und Gesellschaft. Entsprechend wird der Wissenstransfer am IGB auch nicht als Einbahnstraße, sondern vor allem als dialogischer Austausch mit gesellschaftlichen Akteur*innen und Partnern verstanden, der bis zur gemeinsamen Wissensgenerierung reicht. Forschung und Gesellschaft können so gleichermaßen profitieren.

Zentrale Elemente des IGB-Wissenstransfers sind:

  • Forschungsbasierte Beratung von und Wissensaustausch mit Politik, Behörden, Verbänden und Wirtschaft
  • Dialogformate und Stakeholder-Publikationen
  • Begleitung von F&E-Projekten mit Wirtschaftsakteur*innen
  • Neue transdisziplinäre Formate und Kooperationsformen
  • Moderation von Dialogformaten und Gruppenprozessen

In der institutseigenen Publikationsreihe IGB Outlines wird Forschungswissen für gesellschaftliche Stakeholder aufbereitet und Handlungsoptionen erläutert.

Der Dialog am Müggelsee findet zu politisch und gesellschaftlich relevanten Themen statt. Wechselnd wird das Format auch am Stechlinsee angeboten. Die Workshop-Reihe IGB Academy vermittelt anwendungsrelevantes Forschungswissen in die berufliche Praxis.

Ein wichtiger Partner bei der Umsetzung von Forschungswissen in nachhaltige Innovationen sind Wirtschaftsakteur*innen. F&E-Projekte werden bezüglich Verwertungspotenzialen und IP-Strategien beraten und begleitet.

Zusätzlich erprobt das IGB auch ungewöhnliche transdisziplinäre Kooperationen, zum Beispiel mit Partnern aus dem Kulturbereich. So können gemeinsam neue Forschungsfragen identifiziert und innovative Forschungsansätze erarbeitet werden.

Besonders wichtig für einen erfolgreichen Wissensaustausch, insbesondere bei kontroversen Themen, ist eine strukturierte und konstruktive Moderation des Prozesses. Der IGB- Wissenstransfer bietet Moderationen sowohl für interne IGB-Formate als auch für externe Stakeholder-Veranstaltungen an.

Der Wissenstransfer ist am IGB keine isolierte Einheit, sondern er ist gemeinsam mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der internen Kommunikation in eine ganzheitliche Strategie zum Wissensaustausch eingebettet, dem Science-Society-Interface (SSI).

Downloads

Outlines | IGB Policy Brief: Nachhaltige Aquakultur – Chancen und Herausforderungen

Hat die Nachhaltige Aquakultur in Deutschland eine Zukunft? Der neue IGB Policy Brief beleuchtet Chancen und Herausforderungen. Unsere Forschenden empfehlen eine grundsätzliche Debatte in Politik und Gesellschaft.

Outlines | IGB Policy Brief: Stärken und Schwächen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Der IGB Policy Brief empfiehlt ein Festhalten an den Zielen der WRRL und eine verbesserte Umsetzung in der Praxis – und zeigt Handlungsoptionen für Politik und Praxis auf.

Outlines | IGB Dossier: Seen im Klimawandel

Diagnosen und Prognosen aus der Langzeitforschung

Outlines | IGB Policy Brief zur Bundestagwahl 2017

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 hat das IGB fünf drängende Gewässerthemen im IGB Policy Brief  "Schutz und Nutzung von Binnengewässern in Deutschland – Status Quo, Konflikte und politische Handlungsoptionen" veröffentlicht.

Outlines | IGB Dossier: Sulfatbelastung der Spree

Die Sulfatbelastung der Spree – Ursachen, Wirkungen und aktuelle Erkenntnisse (2016)
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