Ein untermaßiger Hecht wird zurückgesetzt. | Foto: Thomas Klefoth
Mit diesem Thema beschäftigt sich das IGB-Projekt "Waidgerecht". Damit die Ergebnisse auch in der Angelpraxis wirksam werden können, hat das Team ein Video mit acht wissenschaftlich fundierten Grundregeln für das schonende Zurücksetzen von Fischen vor. Die Videoreihe wird sukzessive mit artspezifischen Informationen und Empfehlungen ergänzt.
Dabei ist das Projekt ethisch neutral, d. h. es wird kein Standpunkt bezogen, ob Fangen und Freilassen moralisch akzeptabel ist oder nicht. Stattdessen wir die sachliche wissenschaftliche Frage geklärt: Wenn, warum auch immer, Fische geangelt und zurückgesetzt werden, wie kann die Praktik waidgerecht, fischschonend und nachhaltig erfolgen und was müssen Anglerinnen und Angler artabhängig beachten?
"Hier haben Anglerinnen und Angler noch enorme Handlungsspielräume, die über Wohl oder Übel entscheiden und die aktuell in der Praxis entweder nicht bekannt oder noch zu wenig ausgeschöpft werden", erläutert Projektleiter Prof. Robert Arlinghaus.
Die acht Grundregeln, die im Video ausführlich erläutert werden, lauten:
- Angele kühl
- Angele flach
- Tiefhaken vermeiden
- Belastungen minimieren
- Schone Augen, Schleimhaut und Kiemen
- Luftkontakt minimieren
- Keine Hälterung
Angelplatz wechseln, wenn viele geschonte Fische beißen
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