Wissenschaftliche Highlights

Wettbewerb verändert Reaktion auf Umweltveränderungen | Management multipler Stressoren | Eisdicke und Klimawandel

Foto: Michael Feierabend
Pressemitteilung

Große Wassertiere durch den Verlust von frei fließenden Flüssen gefährdet

Foto: David Ausserhofer/IGB
IGB Policy Brief

Bundestagswahl: Forschung empfiehlt nachhaltigere Gewässerpolitik

Foto: Michel Roggo
Pressemitteilung

Klimaerwärmung: Seen verlieren zu viel Sauerstoff

Foto: Stechlinsee | © Michael Feierabend

Forschen für die Zukunft unserer Gewässer

 Unser Profil

Unsere Vision ist das Verständnis jener Prozesse, die die Struktur und Funktionsweise der Gewässer und ihrer Lebensgemeinschaften prägen. Unser Forschungswissen hilft, die Reaktionen auf Umweltveränderungen vorherzusagen und Maßnahmen für ein nachhaltiges Gewässermanagement zu entwickeln.

Das IGB ist das bundesweit größte und eines der international führenden Forschungszentren für Binnengewässer. Bei uns arbeiten Wissenschaftler*innen aus Hydrologie, Biogeochemie, Physik, Mikrobiologie, Evolutionsökologie, Fischökologie und Fischereibiologie unter einem Dach.

Aktuelles

Einblick

Neues Jahr, neue Struktur, neues Design

Der Jahresbeginn 2022 markiert für das IGB eine besondere Zäsur, denn es ist einiges in Bewegung geraten: Wir haben unsere Abteilungen neu strukturiert und zwei exzellente Köpfe für die Leitung hinzugewonnen. Gleichzeitig sind neue Programmbereiche in Vorbereitung. Und auch optisch haben wir uns verändert.
Fokus

"Wir haben das große Bild der biologischen Vielfalt im Blick"

Sonja Jähnig ist seit dem 1. Januar 2022 Abteilungsleiterin am IGB. Im Interview erzählt die Professorin, was sie sich persönlich vorgenommen hat, was wirklich jede*r von uns über Flüssen und Seen wissen sollte und warum Gewässer häufig aus dem Blick geraten.

Downloads

Wissenschaftliches Memorandum „Energiewende nicht auf Kosten der aquatischen Biodiversität“

Dieses wissenschaftliche Memorandum formuliert sieben konkrete Vorschläge zur Entschärfung von Zielkonflikten zwischen Klima- und Biodiversitätsschutz.

Outlines | IGB Policy Brief: Biologische Vielfalt in Binnengewässern – bedrohte Lebensgrundlagen von Natur und Mensch besser schützen

In diesem IGB Policy Brief zur Bundestagswahl 2021 empfehlen IGB-Forschende eine nachhaltigere Gewässerpolitik.

Ausgewählte Publikationen

Dezember 2021
Journal of Applied Ecology. - 58(2021)9, 1933-1944

Increased sediment deposition triggered by climate change impacts freshwater pearl mussel habitats and metapopulations

Damiano Baldan; Jens Kiesel; Christoph Hauer; Sonja C. Jähnig; Thomas Hein

Die Autor*innen untersuchten den Einfluss des Klimawandels auf die Flussperlmuschel durch eine gekoppelte, komplexe Modellkaskade im Einzugsgebiet der Aist (Österreich): Abflussänderungen würden zu einer verringerten Sediment-Transportkapazität u. so zu erhöhtem Feinsedimenteintrag führen. Dadurch sinkt die Ausbreitungswahrscheinlichkeit der Muschel auf bis zu 76 % des max. theoretischen Wertes. 

Dezember 2021
PLoS Biology. - 19(2021)8, e3001365

PhyloFisher: a phylogenomic package for resolving eukaryotic relationships

Alexander K. Tice; David Žihala; Tomáš Pánek; Robert E. Jones; Eric D. Salomaki; Serafim Nenarokov; Fabien Burki; Marek Eliáš; Laura Eme; Andrew J. Roger; Antonis Rokas; Xing-Xing Shen; Jürgen F. H. Strassert; Martin Kolísko; Matthew W. Brown

Die Autor*innen entwickelten eine benutzerfreundliche Software („PhyloFisher“) für phylogenomische Analysen von Eukaryoten. Das Programmpaket erleichtert die Erstellung und Untersuchung von Proteinsequenzdatensätzen, Post-Assembly-Analysen sowie die Darstellung der gewonnenen Ergebnisse.

 

Dezember 2021
Systematic Biology. - 71(2022)1, 105–120

Phylogenomic insights into the origin of primary plastids

Iker Irisarri; Jürgen F. H. Strassert; Fabien Burki

Sind primäre Plastiden durch eine einzige oder mehrere Endosymbiosen zwischen einem heterotrophen Wirtseukaryot und Cyanobakterien entstanden? Phylogenomische Analysen der primärplastid-tragenden Wirte (Archaeplastida) sprechen für eine einmalige Symbiose, führen jedoch zu der Frage, ob die zu den Archaeplastida gehörenden Picozoa ihre Plastiden wieder verloren haben.

Dezember 2021
Scientific Reports. - 11(2021), Art. 23518

Competition alters species’ plastic and genetic response to environmental change

Lynn Govaert; Luis J. Gilarranz; Florian Altermatt

Die Autor*innen setzten drei Arten von Süßwasser-Ciliaten einer langfristigen Selektion bei steigendem Salzgehalt in Abwesenheit und Anwesenheit von Konkurrenten aus. Sie zeigen, dass die evolutionären und plastischen Reaktionen auf den zunehmenden Salzgehalt von der interspezifischen Konkurrenz und vom Ausmaß der Salzgehaltsänderung abhingen, was letztlich die Lebensfähigkeit der Arten bestimmte.

Dezember 2021
Proceedings of the Royal Society of London : Ser. B, Biological Sciences. - 288(2021)1959, Art. 20210803

Genomic regions associated with adaptation to predation in Daphnia often include members of expanded gene families

Xiuping Zhang; David Blair; Justyna Wolinska; Xiaolin Ma; Wenwu Yang; Wei Hu; Mingbo Yin

Die Autor*innen erforschten die genetischen Grundlagen für die Anpassung von Beute- an Raubtiere. Die Erweiterung von Genfamilien könnte ein wichtiges evolutionäres Ereignis für Daphnien sein, um in einem Lebensraum mit Fressfeinden zu überleben. Die Erweiterung von Genfamilien, die mit der Chemorezeption und dem Sehvermögen in Verbindung stehen, ermöglicht es Daphnien, Räuber besser zu erkennen.

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