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1 - 10 von 106 Publikationen
Juli 2021
Science of the Total Environment. - 796(2021), Art. 148780

Fulvic acid accelerates hatching and stimulates antioxidative protection and the innate immune response in zebrafish larvae

Thora Lieke; Christian E.W. Steinberg; Sandra Bittmann; Sascha Behrens; Seyed H. Hoseinifar; Thomas Meinelt; Klaus Knopf; Werner Kloas

Die Förderung von Wachstum und Gesundheit durch Immunstimulanzien ist bei älteren Fischen nachgewiesen, bei Fischlarven kaum erforscht. Die Autor*innen untersuchten an Zebrafischen die Auswirkungen der Exposition mit Fulvosäuren (FA) auf die Embryonalentwicklung. Sie belegen, dass niedrige bis mittlere Konzentrationen von FA die Gesundheit der Larven verbessern, höhere sie schädigen können.

Juli 2021
Geophysical Research Letters. - 48(2021)14, Art. e2021GL093429

Ice-covered lakes of Tibetan Plateau as solar heat collectors

Georgiy B. Kirillin; Tom Shatwell; Lijuan Wen

Die Autor*innen untersuchten die thermischen Eigenschaften von tibetischen Seen während der Eisbedeckung. Sie zeigten, dass eine große Menge an Sonnenstrahlung die hochtransparente Eisdecke durchdringt. Infolgedessen mischen sich die Seen unter dem Eis vollständig und werden auf >6°C erwärmt. Die akkumulierte Wärme trägt entscheidend zum Schmelzen der Eisdecke bei.

Juli 2021
Global Ecology and Biogeography. - 30(2021)8, 1558-1571

Model-based decomposition of environmental, spatial and species-interaction effects on the community structure of common fish species in 772 European lakes

Thomas Mehner; Christine Argillier; Trygve Hesthagen; Kerstin Holmgren; Erik Jeppesen; Fiona Kelly; Teet Krause; Mikko Olin; Pietro Volta; Ian J. Winfield; Sandra Brucet

Die Autor*innen verglichen die Bedeutung von Interaktionen zwischen Fischarten für die Bildung von Gemeinschaften in Seen mit den Effekten durch abiotische Filter u. regionale Verbreitung. Räuber-Beute und Konkurrenzbeziehungen sind entscheidend für die Biomasse und mittlere Masse der häufigen Fischarten. Abiotische Faktoren u. die Verbreitung bestimmen hingegen die An- und Abwesenheit von Arten.

Juli 2021
Nature Climate Change. - 11(2021), 521-529

Climate change drives widespread shifts in lake thermal habitat

Benjamin M. Kraemer; Rachel M. Pilla; R. Iestyn Woolway; Orlane Anneville; Syuhei Ban; William Colom-Montero; Shawn P. Devlin; Martin T. Dokulil; Evelyn E. Gaiser; K. David Hambright; Dag O. Hessen; Scott N. Higgins; Klaus D. Jöhnk; Wendel Keller; Lesley B. Knoll; Peter R. Leavitt; Fabio Lepori; Martin S. Luger; Stephen C. Maberly; Dörthe C. Müller-Navarra; Andrew M. Paterson; Donald C. Pierson; David C. Richardson; Michela Rogora; James A. Rusak; Steven Sadro; Nico Salmaso; Martin Schmid; Eugene A. Silow; Ruben Sommaruga; Julio A. A. Stelzer; Dietmar Straile; Wim Thiery; Maxim A. Timofeyev; Piet Verburg; Gesa A. Weyhenmeyer; Rita Adrian

Die Autor*innen haben die langfristigen Temperaturveränderungen in 139 Seen weltweit quantifiziert. Die Seen zeigen eine deutliche Verschiebung der Temperaturlebensräume. Erwärmen sich die Seen, müssen Arten in andere Tiefen ausweichen oder ihr jahreszeitliches Auftreten umstellen, um ihren Ansprüchen an die Temperatur gerecht zu werden. Seen in den Tropen sind besonders betroffen.

Juli 2021
BioScience. - 71(2021)7, 722–740

Viewing emerging human infectious epidemics through the lens of invasion biology

Montserrat Vilà; Alison M. Dunn; Franz Essl; Elena Gómez-Dìaz; Philip E. Hulme; Jonathan M. Jeschke; Martìn A. Núñez; Richard S. Ostfeld; Aníbal Pauchard; Anthony Ricciardi; Belinda Gallardo

Das Forschungsteam hat die Beziehungen zwischen Infektionskrankheiten und biologischen Invasionen untersucht. Der „One Health“-Ansatz berücksichtigt die Gesundheit von Menschen und Tieren, Pflanzen und der Umwelt, um Pandemien und die Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten zu verhindern.

Juni 2021
Fish and Fisheries. - 22(2021)4, 682-706

Recreational angler satisfaction: what drives it?

Max Birdsong; Len M. Hunt; Robert Arlinghaus

Was macht Angler glücklich und benötigt es zum Anglerglück einen vollen Kescher? Eine neue globale Meta-Analyse zeigt, dass sowohl fangabhängige als auch fangunabhängige Aspekte wichtig für die Anglerzufriedenheit sind. Die Fang- und Entnahmeaussichten haben jedoch größere Effekte als die fangunabhängigen Komponenten des Angelerlebnisses.

Juni 2021
Scientific Reports. - 11(2021), Art. 13034

Transformation of organic micropollutants along hyporheic flow in bedforms of river-simulating flumes

Anna Jaeger; Malte Posselt; Jonas L. Schaper; Andrea Betterle; Cyrus Rutere; Claudia Coll; Jonas Mechelke; Muhammad Raza; Karin Meinikmann; Andrea Portmann; Phillip J. Blaen; Marcus A. Horn; Stefan Krause; Jörg Lewandowski

Die Autor*innen untersuchten den Abbau organischer Mikroschadstoffe aus geklärtem Abwasser in Fließrinnen entlang einzelner Fließpfade im Sediment. Oberflächennahe hyporheische Fließfelder u. die kleinskalige Heterogenität der mikrobiellen Gemeinschaft sind wesentliche Einflussfaktoren für die Umwandlung von Schadstoffen in Flusssedimenten.

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Juni 2021
Environmental Reviews. - 29(2021)2, 119-141

Four priority areas to advance invasion science in the face of rapid environmental change

Anthony Ricciardi; Josephine C. Iacarella; David C. Aldridge; Tim M. Blackburn; James T. Carlton; Jane A. Catford; Jaimie T. A. Dick; Philip E. Hulme; Jonathan M. Jeschke; Andrew M. Liebhold; Julie L. Lockwood; Hugh J. MacIsaac; Laura A. Meyerson; Petr Pyšek; David M. Richardson; Gregory M. Ruiz; Daniel Simberloff; Montserrat Vilà; David A. Wardle

Die Invasionswissenschaft ist die systematische Untersuchung der Ursachen und Folgen biologischer Invasionen. Die Autor*innen identifizierten vier Schwerpunktbereiche, um das Feld voranzubringen: (1) Vorhersage der Auswirkungen biologischer Invasionen, (2) Synergieeffekte verschiedener Umweltstressoren, (3) Stärkung taxonomischer Kenntnisse und (4) Verbesserung der internationalen Biosicherheit.

Juni 2021
Limnology and Oceanography. - 66(2021)5, 1979-1992

The extent and variability of storm-induced temperature changes in lakes measured with long-term and high-frequency data

Jonathan P. Doubek, Orlane Anneville, Gaël Dur, Aleksandra M. Lewandowska, Vijay P. Patil, James A. Rusak, Nico Salmaso, Christian Torsten Seltmann, Dietmar Straile, Pablo Urrutia-Cordero, Patrick Venail, Rita Adrian, María B. Alfonso, Curtis L. DeGasperi, Elvira de Eyto, Heidrun Feuchtmayr, Evelyn E. Gaiser, Scott F. Girdner, Jennifer L. Graham, Hans-Peter Grossart, Josef Hejzlar, Stéphan Jacquet, Georgiy Kirillin, María E. Llames, Shin-Ichiro S. Matsuzaki, Emily R. Nodine, Maria Cintia Piccolo, Don C. Pierson, Alon Rimmer, Lars G. Rudstam, Steven Sadro, Hilary M. Swain, Stephen J. Thackeray, Wim Thiery, Piet Verburg, Tamar Zohary, Jason D. Stockwell

Die Autor*innen werteten 18 Langzeitdatensätze von Seen aus, um das Ausmaß von Wind- vs. Regensturm-induzierten Änderungen der epilimnischen Temperatur zu beurteilen. Sie fanden kleine tägliche Temperatursenkungen im Epilimnion als Reaktion auf starken Wind und Regen während der Seenschichtungsperiode, aber die tägliche Temperaturänderung ohne Stürme überstieg häufig die durch Sturm induzierte.

Juni 2021
Molecular Ecology Resources. - 21(2021)5, 1422-1433

Improving the reliability of eDNA data interpretation

Alfred Burian; Quentin Mauvisseau; Mark Bulling; Sami Domisch; Song Qian; Michael Sweet

Methoden basierend auf der Umwelt-DNA (environmental DNA – eDNA) werden zunehmend für Monitoring und den Naturschutz genutzt, jedoch können diese Methoden anfällig für Fehler sein. Die Autor*innen haben die jüngsten Fortschritte der Datenverarbeitungstools zusammengefasst, welche die Zuverlässigkeit der aus eDNA-Daten gezogenen Interpretationen erhöhen.

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