Aquakultur und Aquaponik

Fisch ist weltweit für viele Millionen Menschen eine wichtige Eiweißquelle. Doch die natürlichen Vorkommen können die rasant steigende Nachfrage nicht decken. Die Zucht von Fischen in Aquakultur kann dazu beitragen, natürliche Ressourcen und Ökosysteme zu schonen und zugleich die Nahrungssicherheit zu verbessern. Möglich ist dies jedoch nur in einer nachhaltigen Aquakultur: Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte müssen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Zu diesem Dreiklang forschen wir am IGB, zum Beispiel zu ressourcenschonender und effizienter Produktion, zu Tierwohl und alternativen Therapeutika, zu ökologischen Futtermitteln und Selbstversorgungskonzepten. Besonders ressourcenschonend ist die am IGB entwickelte Aquaponik-Technologie, auch als Tomatenfisch bekannt: Die kombinierte Fisch- und Gemüsezucht spart Wasser, Energie, künstlichen Dünger, Platz und verringert die Emissionen in der Nahrungsproduktion deutlich. Unsere Expertise zur Fischgenetik und Reproduktion nutzen wir auch für den Artenschutz. Wir kommunizieren unsere Forschungsthemen und Ergebnisse zielgerichtet an verschiedene Interessengruppen und Praxispartner, damit unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse schnell in die praktische Anwendung gelangen können.

Mitteilungen zum Thema

Blitzlicht

querFELDein: neue Online-Wissensthek

Die neue Online-Wissensthek querFELDein der Leibniz-Gemeinschaft bündelt Fakten, News und Ideen rund um die Landwirtschaft der Zukunft. In einem interaktiven Blog-Format bringt sie dabei Perspektiven aus Forschung, Praxis und Gesellschaft zusammen und lädt zum Dialog ein.
Blitzlicht

Aquakultur in nachhaltigere Bahnen lenken

Im Workshop "The Blue Sector at the Crossroad – Moving Aquaculture Into More Sustainable Waters" wurden Strategien für eine intensivere, aber nachhaltige Nutzung von Fischen, Muscheln, Krebstieren oder Algen in Aquakulturen diskutiert.
Blitzlicht

Das Informationsportal Aquakulturinfo.de im neuen Look

Die Aquakultur ist der weltweit am schnellsten wachsende Bereich der Nahrungsmittelerzeugung – und wird auch deshalb in Gesellschaft und Politik kontrovers diskutiert. Das Informationsportal Aquakulturinfo.de stellt objektives und forschungsbasiertes Wissen zur Aquakultur bereit.

Projekte zum Thema

IMPRESS

EU-Forschungsprojekt zum Schutz bedrohter Wanderfischarten (Lachs, Aal und Stör)
Ansprechpartner
Robert Arlinghaus
Sven Würtz
Abteilung(en)
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
(Abt. 5) Ökophysiologie und Aquakultur
Beginn
01/2015
Ende
12/2018
Themenbereiche

CITYFOOD

Die urbane Ernährung ist eine globale Herausforderung, die auch den Food-Water-Energy Nexus beeinflusst. CITYFOOD entwickelt dafür innovative Systeme der Gemüse- und Aquakultur im städtischen Raum.
Ansprechpartner
Werner Kloas
Daniela Baganz
Abteilung(en)
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
(Abt. 5) Ökophysiologie und Aquakultur
Beginn
05/2018
Ende
04/2021
Themenbereiche

STURGEoNOMICS

Dieses Projekt nutzt Genomsequenzierung zur Verbesserung des Schutzes und der Aquakultur zweier Störarten: Atlantischer Stör (Acipenser oxyrinchus) und Hausen (Huso huso).
Ansprechpartner
Jörn Gessner
Matthias Stöck
Sven Würtz
Abteilung(en)
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
(Abt. 5) Ökophysiologie und Aquakultur
Beginn
09/2017
Ende
08/2020
Themenbereiche

Downloads zum Thema

Aquakulturinfo

Das Informationsportal zur Aquakultur für VerbraucherInnen, Fischwirtschaft und Handel.

Nina und der Tomatenfisch

In der Stadt entdeckt Nina ein seltsames Plakat. Darauf ist der Tomatenfisch zu sehen. Doch was ist das für ein komisches Tier?

Experten zum Thema

Werner Kloas

Abteilungsleiter*in
Arbeitsgruppe
Aquaponik und Ökophysiologie

Thomas Meinelt

Arbeitsgruppenleiter*in
Arbeitsgruppe
Fischpathologie, Ökotoxikologie und Stressökologie

Sven Würtz

Arbeitsgruppenleiter*in
Arbeitsgruppe
Molekulare Fischphysiologie

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