Ökohydrologische Modellierung unter globalem Wandel
Gruppenprofil
Tropische Flußlandschaft in der Trockenzeit © Christian Birkel
Die Gruppe für ökohydrologische Modellierung unter globalem Wandel entwickelt und nutzt vor allem numerische Werkzeuge, um verbundene terrestrisch-aquatische Ökosysteme zu simulieren. Solche Modelle helfen, folgende Fragen zu beantworten:
- Wie wirken sich ökohydrologische Prozesse in Landschaften auf Gewässer (Seen, Teiche, Flüsse, Auen, Feuchtgebiete, Mündungsgebiete oder Sumpfgebiete) hinsichtlich Wasser- und Stoffflüssen sowie Speicherung aus?
- Wie prägen ökohydrologische Rahmenbedingungen in verschiedenen Klimazonen und geomorphologischen Regionen sowie vom Menschen verursachte Veränderungen (Globaler Wandel, d. h. Landnutzungsänderungen, Klimawandel, Bewirtschaftung) die ökohydrologischen und biogeochemischen Prozesse in Süßwasserökosystemen?

Unser Ziel ist es, die Funktionsweise und die Auswirkungen des globalen Wandels auf unsere Land- und Wasserlandschaften durch fortschrittliche, prozessbasierte Modelle besser zu verstehen und vorherzusagen. Diese hochmodernen Modelle werden anhand von Messdaten entwickelt und getestet und liefern zuverlässige Schätzungen darüber, wie viel Wasser in welcher Qualität fließt und wie viel Wasser in der Landschaft und in den Gewässern gespeichert wird.