28.09.2018 | Blitzlicht | Angelina Tittmann

Exzellente Aussichten für kollektive Intelligenz

Freude bei IGB-Forscher Jens Krause und seinem Team: Gleich zwei Exzellenzcluster zum Thema Intelligenz und kollektives Verhalten werden ab Januar 2019 im Rahmen der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ gefördert.

Jens Krause ist nicht nur Experte für kollektives Verhalten, sondern auch Leiter der Abteilung für Biologie und Ökologie der Fische am IGB sowie Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin. | Foto: IGB/Andy Küchenmeister

Das gemeinsame Exzellenzcluster Science of Intelligence der Technischen Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin zielt auf ein besseres Verständnis von Intelligenz in all ihren Facetten. Jens Krause und sein Team bringen hier ihr Wissen zu kollektivem Verhalten und kollektiver Intelligenz ein. Neu am Projekt ist vor allem der methodische Ansatz: Sämtliche Erkenntnisse, Methoden, Konzepte und Theorien fließen in technologische Artefakte ein. Diese Artefakte, zum Beispiel Roboter oder Computerprogramme, bilden dann eine gemeinsame „Sprache“ und sollen so den wissenschaftlichen Austausch über disziplinäre Grenzen hinweg ermöglichen.

Das Centre for the Advanced Study of Collective Behaviour, eine Initiative der Universität Konstanz, widmet sich hingegen der datengestützten Erforschung kollektiven Verhaltens, und zwar von der Schwarmintelligenz von Tieren über das Entscheidungsverhalten des Menschen bis hin zu ökonomischen Netzwerken. Dafür wird Wissen aus den Bereichen Biologie, Psychologie, Physik, Wirtschaftswissenschaften sowie Informatik kombiniert. Genutzt werden modernste Sensorsysteme wie das weltraumgestützte ICARUS-Modul zur Aufzeichnung von Tierbewegungen. Jens Krause ist als externer Wissenschaftler beteiligt.

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