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Esther Schneidenbach

IGB erhält erneut TOTAL E-QUALITY-Prädikat

Das IGB wurde zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt das nachhaltige Engagement des Instituts für eine chancengleichheitsorientierte Personal- und Organisationspolitik und gilt für die Jahre 2026 bis einschließlich 2028.

Dem IGB wurde eine chancengleichheitsorientierte Personal- und Organisationspolitik bescheinigt. | Foto: David Ausserhofer

Bereits 2023 war das Institut erstmals mit dem Prädikat ausgezeichnet worden. Seitdem wurden zentrale Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit, Vielfalt und einem wertschätzenden Arbeitsumfeld weiterentwickelt.

Die Jury hebt insbesondere den partizipativen Ansatz der Chancengleichheitsstrategie hervor, in den Vertreter*innen aller Mitarbeitendengruppen eingebunden sind. Dazu zählt unter anderem der „Verhaltenskodex für den kollegialen Umgang miteinander am IGB“, der die Wertschätzung von Vielfalt verankert und eine klare Nulltoleranz gegenüber Mobbing, Diskriminierung, Belästigung und Machtmissbrauch formuliert.

Auch bei der Erhöhung des Anteils der Forscherinnen in Führungsrollen verweist die Jury auf positive Entwicklungen: Am IGB arbeiten derzeit (Stand 31.12.2025) 248 Mitarbeitende, davon 50 Prozent Frauen; 2023 waren es 45 Prozent. Der Frauenanteil unter den wissenschaftlich Beschäftigten liegt bei 44 Prozent, bei den Führungskräften bei 32 Prozent. Drei der sechs Abteilungsleitungen sind inzwischen weiblich; 2023 waren es zwei. 

Darüber hinaus würdigt die Jury Maßnahmen für ein vorurteilsarmes Arbeitsklima, darunter gezielte Fragen zu Diskriminierungserfahrungen in der Mitarbeitendenbefragung 2024 sowie eine institutsübergreifende Befragung zu Erfahrungen mit (Mikro-)Rassismus am Arbeitsplatz. Auch Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie zur Stärkung von Resilienz wurden positiv hervorgehoben.

Mit der erneuten Auszeichnung bestätigt TOTAL E-QUALITY das nachhaltig erfolgreiche Engagement des IGB für Chancengleichheit und Vielfalt. Zugleich sieht die Jury weiteres Entwicklungspotenzial darin, Diversitätsaspekte künftig noch stärker in den Mittelpunkt der Maßnahmen zu rücken. Das IGB versteht die Auszeichnung daher auch als Ansporn, seine chancengleichheitsorientierte Personal- und Organisationspolitik weiterzuentwickeln.

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