Amazonenkärpfling

Poecilia formosa
Amazonenkärpfling Fakten
  • Die Art ist zwischen dem unteren Rio Grande in den USA und dem Tuxpan-Fluss im Nordosten Mexikos heimisch
  • Die Art stammt aus einem einzigen Hybridisierungsereignis zwischen dem Atlantikkärpfling (Poecilia mexicana) und dem Breitflossenkärpfling (Poecilia latipinna).
  • Spermien von eng verwandten Kärpflingarten lösen die Entwicklung der Eier aus,  wobei zumeist nichts von den Spermien in die Eier aufgenommen wird.
  • Alle Töchter sind Klone ihrer Mütter.
  • Der Name leitet sich von einem rein weiblichen Kriegerinnenstamm in der griechischen Mythologie ab, den Amazonen.
  • Schwestern, die unter nahezu identischen Bedingungen aufgezogen wurden, zeigen dennoch Verhaltensunterschiede.
  • Aufgrund von Mutationen kommen viele genetisch unterschiedliche klonale  Linien von P. formosa in der Natur vor.
  • Die Generationsdauer beträgt 3-4 Monate.
  • Die Wirte ihrer parasitischen Larven sind Salmoniden – in Europa sind dies Bachforelle und Atlantischer Lachs.
Ansprechpersonen

Fengzhi He

Postdoktorand*in
Forschungsgruppe
Aquatische Ökogeographie

Sonja Jähnig

Abteilungsleiter*in
Forschungsgruppe
Aquatische Ökogeographie

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