26.02.2018 | Blitzlicht | Johannes Graupner

IGB Academy: Nachhaltiges Forellen-Zuchtmanagement

Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis
Am 24. Februar 2018 fand zum dritten Mal die IGB Academy statt. Thema war diesmal das nachhaltige Zuchtmanagement in der Forellen-Aquakultur. Nur drei Prozent des deutschen Fischkonsums werden durch heimische Aquakultur abgedeckt. Aus Gründen der Nachhaltigkeit sollten die regionale Aquakultur und Versorgung jedoch gestärkt werden. Grundvoraussetzung dafür ist ein gutes fischereiliches Management in natur- und landschaftsverträglichen Produktionsformen und der Erhalt der lokal adaptierten Zuchtstämme.

Genetisches Zuchtmanagement in der Aquakultur: Wie lassen sich Forschungsergebnisse in die alltägliche Betriebspraxis übertragen? Foto: IGB

Die Impulsreferate von ReferenInnen aus Forschung, Behörden und Fischzucht sorgten für angeregte Diskussionen im gemeinsamen Workshop. Welche Vorteile bieten regional adaptierte Zuchtlinien wirklich? Und wie lassen sich diese Bestände trotz steigendem Zeit- und Kostendruck langfristig bewahren?

Einig waren sich alle Akteure, dass der Schutz nur über die kontinuierliche Nutzung in der Praxis funktionieren kann. Dafür ist die Wirtschaftlichkeit des Zuchtmanagements unabdingbar. Durch verstärkte wissenschaftliche Analysen kann diese Leistungsfähigkeit der jeweiligen Bestände besser überprüft werden. Gemeinsam identifizierten die TeilnehmerInnen mehrere Schwerpunkt-Themen, zu denen der Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zukünftig weiter vertieft werden soll.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Wissenstransfers am IGB statt.

Ansprechpartner

Thomas Meinelt

Arbeitsgruppenleitung
Arbeitsgruppe
Fischpathologie, Ökotoxikologie und Stressökologie

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