23.08.2017 | Blitzlicht | Juliane Lutze

Totes Holz – lebendige Vielfalt

Das Feldteam des IGB-Projektes Baggersee untersucht das Totholz in Uferbereichen von Seen. | Foto: Stephane Mutel / IGB

Rein ins kühle Nass: Vollen Einsatz für die Wissenschaft zeigt unsere französische Praktikantin Charlotte Robichon. Gemeinsam mit dem Feldteam des IGB-Projektes Baggersee ist sie an verschiedenen Baggerseen in Niedersachsen unterwegs. Neben der Erfassung der gewässergebundenen Artenvielfalt –  zum Beispiel Vögel, Libellen und Amphibien – untersuchen die WissenschaftlerInnen auch die Menge an Totholz in den Uferbereichen der Seen.

Laboruntersuchung von NahrungspartikelprobenFoto: IFishMan

Die Forschenden wollen herausfinden, ob das Einbringen von Totholz in Flachwasserzonen den Fischbestand und die Biodiversität in fischereilich genutzten Seen fördern kann. Die gewonnenen Proben von Nahrungspartikeln wie Plankton, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen werden anschließend im Labor untersucht und gewogen.

Ansprechpartner
Projekte

Baggersee

Zusammenarbeit von Fischereiforschenden und VertreterInnen aus der Anglerschaft in Niedersachsen mit dem Ziel, durch lebensraumverbessernde Maßnahmen die Artenvielfalt, die Angelfischerei und den Nahrholungswert in kleinen Baggerseen zu fördern.  
Ansprechpartner
Robert Arlinghaus
Abteilung(en)
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
Beginn
06/2016
Ende
05/2022
Themenbereiche

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