Gewässerökosysteme

Gewässerökosysteme bieten eine besonders große Vielfalt an unterschiedlichen Lebensbedingungen, Pflanzen- und Tierarten. Ob Waldtümpel, Gebirgsfluss oder großflächiger See – je nach Gewässertyp spielen andere Interaktionen zwischen den darin lebenden Organismen eine Rolle. Wir erforschen diese komplexen Prozesse und Wechselwirkungen, darunter Primärproduktion, Evolution, Nahrungsnetze oder die Interaktionen zwischen Parasiten und ihrem Wirt.

Ökosysteme dienen jedoch nicht nur als Lebensraum, sondern werden auch vom Menschen als Quelle verschiedener Ressourcen genutzt und heute zunehmend von uns beeinflusst und geformt. Deshalb betrachten wir Mensch und Ökosystem nicht isoliert, sondern in einem integrierten Ansatz. Für welche Leistungen nutzen wir Ökosysteme, und wie lassen sich diese quantifizieren? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sollen ein tieferes Verständnis von Ökosystemen und ihrer Bedeutung für uns Menschen ermöglichen.

Mitteilungen zum Thema

Pressemitteilung

Trübe Aussichten für unberührte Seen

In zwei Studien stellen IGB-Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Folgen sommerlicher Stürme auf die Ökosystemprozesse besonders unberührter Seen dar.  
Blitzlicht

Biologische Vielfalt trifft Informationsvielfalt

Eine umfassende Sammlung von Online-Atlanten bietet vielfältige Informationen zu Gewässern und deren biologischer Vielfalt auf globaler, kontinentaler und regionaler Ebene.

Projekte zum Thema

AQUATAG

Raum-zeitlich hochaufgelöste Analyse wasserbezogener Freizeitaktivitäten, resultierende Belastungen und Nutzungskonflikte, sowie Ableitung eines sozio-ökologischen Managementkonzeptes
Ansprechpartner
Markus Venohr
Abteilung(en)
(Abt. 1) Ökohydrologie
(Abt. 2) Ökosystemforschung
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
Beginn
03/2017
Ende
08/2017
Themenbereiche

Steuergrößen der Freisetzung gelöster organischer Substanz,

Hauptziel des Projekts ist die Identifizierung von Faktoren, die maßgeblich die Höhe der Freisetzung gelöster organischer Substanz und die daran geknüpfte Methanbildung in diesen neuartigen Ökosystemen kontrollieren. Mit dieser Arbeit wird ein signifikanter Beitrag zum Verständnis der Stoffdynamik und damit zur Langzeitentwicklung wiedervernässter Moore erwartet.
Ansprechpartner
Hendrik Reuter
Dominik Zak
Abteilung(en)
(Abt. 6) Chemische Analytik und Biogeochemie
Beginn
04/2014
Ende
08/2017
Themenbereiche

Veranstaltungen zum Thema

Downloads zum Thema

Kosten und Nutzen einer verbesserten Gewässergüte am Beispiel der Berliner Unterhavel

Nitrolimit Diskussionspapier Band 4

Gelöste organische Stickstoffverbindungen in Seen - Vorkommen und Wirkung

Nitrolimit Diskussionspapier Band 3

Maßnahmen zur Reduktion der Nährstoffeinträger urbaner Bereiche

Nitrolimit Diskussionspapier Band 2

Experten zum Thema

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