Angelfischerei

Seen und Flüsse reagieren besonders sensibel auf Klima- und Umweltveränderungen. Damit bilden sie Frühwarnsysteme für den globalen ökologischen Wandel. Unsere Langzeitprogramme am Stechlin- und Müggelsee sowie an der Spree und am Fluss Tagliamento in Italien dokumentieren die Folgen dieses Wandels. Mittels der seit Jahrzehnten aufgenommenen Daten stellen wir Prognosen auf, wie sich Gewässer unter bestimmten Szenarien entwickeln. Im Seelabor, unserer weltweit einzigartigen Versuchsanlage im Stechlinsee, simulieren wir, wie sich wandelnde Umweltbedingungen (z.B. extreme Wetterereignisse oder die zunehmende künstliche Beleuchtung) auf Seen und Gewässerorganismen auswirken. Umgekehrt beeinflussen auch Gewässer selbst den Klimawandel. Sie können große Mengen an Treibhausgasen wie Methan und Kohlendioxid speichern oder freisetzen. Wir untersuchen, welche Bedingungen diese Prozesse beeinflussen und welche Rolle Flüsse, Seen und Feuchtgebiete im globalen Kohlenstoffkreislauf spielen.

Umweltwandel

Umweltwandel

Langzeitwirkungen invasiver Arten in neuen Lebensgemeinschaften (InDyNet)

Die Invasionsbiologie hat einige Schlüsselfragen zu biologischen Invasionen bearbeitet oder sogar gelöst, aber das zentrale Thema der Langzeiteffekte invasiver Arten ist weitgehend unerforscht geblieben. Zwar gibt es Einzelstudien zu langfristigen Populationsdynamiken invasiver Arten und ihrer Auswirkungen, aber eine Synthese dieser Studien fehlt bisher. Dies ist eine entscheidende Wissenslücke, weil langfristige Änderungen in der Abundanz invasiver Arten und in ihren Eigenschaften wahrscheinlich sind und wichtige ökologische und ökonomische Auswirkungen haben können.
Ansprechpartner
Jonathan Jeschke
Florian Ruland
Abteilung(en)
(Abt. 2) Ökosystemforschung
Beginn
01/2015
Ende
12/2018
Themenbereiche

TERRALAC

Effekte terrestrischer organischer Kohlenstoff-Einträge auf die Nahrungsnetze und Resilienz von Flachseen
Ansprechpartner
Sabine Hilt
Thomas Mehner
Abteilung(en)
(Abt. 1) Ökohydrologie
(Abt. 2) Ökosystemforschung
(Abt. 3) Experimentelle Limnologie
(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische
Beginn
01/2010
Ende
12/2013
Themenbereiche

Herbivorie-Periphyton Interaktion

Synergistische Effekte von Herbivorie und Periphyton-Beschattung auf submerse Makrophyten
Ansprechpartner
Sabine Hilt
Abteilung(en)
(Abt. 2) Ökosystemforschung
Beginn
12/2016
Ende
11/2017
Themenbereiche

Umweltwandel

Ist es hell, oder schon zu grell?

Tipps für die Gestaltung von Außenbeleuchtungen, zur Schonung der Umwelt, der allgemeinen Gesundheit und zur Einsparung von Steuergeldern.

Naturschutz nach Sonnenuntergang

Empfehlungen speziell für die Beleuchtung von Schutzgebieten.

Umweltwandel

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