27.08.2019 | Blitzlicht | Johannes Graupner

Science meets soulbottles

Gewässerforschung und junges Sozialunternehmen im Austausch

Welche Gefahr geht von Mikroplastik für unsere Gewässer aus? IGB-Forscherin Saskia Rehse berichtet von ihren Ergebnissen. | Foto: Katharina Bunk/IGB

In der Workshop-Reihe Unbekannte Gewässer lädt das IGB regelmäßig interessante Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden und Politik zum offenen Austausch ein. Zu Gast war dieses Mal das Team von soulbottles. Das junge Unternehmen aus Berlin produziert nachhaltige Trinkwasserflaschen ohne Plastik und unterstützt aus den Erlösen auch Wasser- und Sanitärprojekte in Entwicklungsländern.

Besonders interessant: Das Sozialunternehmen gehört den Mitarbeitenden selbst und ist keinen externen Anteilseignerinnen und Anteilseignern verpflichtet. Außerdem hat das Team die traditionellen Hierarchien weitgehend aufgelöst und seine Arbeit nach einem holokratischen Prinzip organisiert. Insbesondere diese neuen Formen der Zusammenarbeit – New Work – boten reichlich Gesprächsstoff und Anregungen für die Frage, wie die Kooperation im Forschungsalltag besser organisiert werden könnte.

Für das soulbottles-Team gab es aktuelle Einblicke in die Gewässerforschung, insbesondere zu Verschmutzungsproblemen durch Überdüngung, Arzneimittelrückstände und Mikroplastik. Beim gemeinsamen Baden, Spielen und kühlen Sommergetränken klang der Tag am Seeufer aus. Das IGB sagt vielen Dank für den Besuch und den guten Austausch!

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