Water-ForCE

Water scenarios For Copernicus Exploitation

Teilnehmer*innen des Water-ForCE Kick-off Meetings. | Foto: IGB

Die beispiellose Verfügbarkeit von frei zugänglichen Satellitendaten aus dem Copernicus-Programm hat begonnen, Ansätze zur Bewertung, Überwachung und zum nachhaltigen Management unserer aquatischen Umwelt zu verändern. Während jedoch der Copernicus Land Monitoring Service die erste Generation von Produkten zur Quantität und Qualität von Binnengewässern liefert, sind andere, direkt verwandte Produkte auf andere Dienste verteilt (z. B. EMS, C3S, CMEMS, CAMS, CIS).

Die F&E-Kapazitäten haben sich durch H2020- und ESA-Projekte, die sich mit den Herausforderungen der Binnengewässer befassen, schnell erweitert, aber mangelnde Koordination hat zu einem fragmentierten Ansatz bei der Entwicklung der Dienstkomponenten und zu einer gewissen Verwirrung in einer potenziell breiten Nutzergemeinschaft geführt. Daher wurde diese Erweiterung nicht von Entscheidungsträgern, Überwachungsbehörden, der Industrie oder der breiten Öffentlichkeit angenommen. Water-ForCE wird gemeinsam mit dem Raumfahrtsektor, der Forschungsgemeinschaft, der Politik, der Industrie und dem dritten Sektor eine Roadmap für die Entwicklung der nächsten Phase von Copernicus Inland Water Services erstellen.

Die Roadmap wird mit den Anforderungen der Gemeinschaft abgeglichen und Empfehlungen für Dienste geben, die zentral von Copernicus bereitgestellt werden sollten, sowie für Innovationsmöglichkeiten, die besser für die Entwicklung von Unternehmen und Forschung geeignet sind. Die Roadmap wird auch die Strategie liefern, um die effektive Annahme von wasserbezogenen Diensten durch die Endnutzer*innen zu gewährleisten und die Umsetzung relevanter Richtlinien und Politiken sowie die Entwicklung politischer Maßnahmen zu unterstützen.

Dieser disziplinübergreifende Ansatz wird die In-situ- und die Fernbeobachtung aufeinander abstimmen, da dies für die Förderung der Nutzung operationeller Beobachtungsplattformen wesentlich ist. Es wird eine Strategie zur Integration von In-situ-Netzwerken definiert, die Ansätze zur Produktvalidierung und zum Füllen von Beobachtungslücken integriert und so das Vertrauen der Nutzer*innen stärkt. Die technischen Anforderungen an die zukünftigen Copernicus-Sensoren werden ebenfalls spezifiziert, um die Bedürfnisse der Binnengewässerüberwachung optimal zu erfüllen und zukünftige Dienste zu entwickeln.

Offizielles Factsheet zum Water-ForCE-Projekt.

Water-ForCE twitter: @H2020WaterForCE

Steckbrief

Laufzeit

01.01.2021
31.12.2023
Abteilung(en)
(Abt. 3) Plankton- und Mikrobielle Ökologie
Programmbereich
(PB 1) Aquatische Biodiversität im Anthropozän
(PB 3) Dimensionen der Komplexität aquatischer Systeme
Projektteam am IGB
Themenbereiche
Finanzierung

CSA from H2020-SPACE-2020 Call (number: 101004186)

Projektpartner

Water-ForCE Project Coordinator – Tiit Kutser (University of Tartu); Linda van Duivenbode (Stichting dotSpace) Maria Jose Escorihuela (isardSAT); Ethel Pirola (Antea Belgium); Stefan Simis (Plymouth Marine Laboratory); Adriana Maria Constatinescu (GeoEcoMar); Angelos Amditis (Institute of Communication and Computer Systems); Andrew Tyler (University of Stirling); Ioana Popescu (IHE Delft Institute for Water Education); Alo Laas (Estonian University of Life Science); Mihaela Paun (Institutul National de Cercertare); Ann van Griensven (Vrije Universiteit Brussel); Carmen Cillero Castro (3edata); Claudia Giardino (Consiglio Nazionale Delle Ricerche); Ils Reusen (Vlaamse Instelling voor Technologisch Onderzoek); Thomas Hein (Universitaet fuer Bodenkultur Wien); Lluis Pesquer (Centro de Investigacion Ecologica y Aplicaciones Forestales); Grega Milcinki (Sinergise Laboratory for Geographic Information Systems); Steef Peters (Water Insight)

Ansprechpersonen

Igor Ogashawara

Postdoktorand*in
Forschungsgruppe
Theoretische Ökologie
Zooplanktonökologie

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