Fotomontage: v.l. Malwina Schafft (DAFV Dissertationspreis) mit Klaus-Dieter Mau und Timo Rittweg (Thaer Dissertationspreis). | Foto: v.l. Robert Arlinghaus, Phoebe Griffith
Malwina Schafft untersuchte in ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Recreation ecology: impacts of recreational angling and other water-based activities on freshwater biodiversity" die Auswirkungen von Freizeitnutzung auf die aquatische Biodiversität in Baggerseen. Das Störbagger-Projekt, im Rahmen dessen die Doktorarbeit entstand, wurde von den Landesanglerverbänden Niedersachsen, Sachsen und Bayern finanziert. Grundlage waren eine umfassende Auswertung weltweiter Studien sowie eigene Untersuchungen zur Wirkung der anglerischen Hege und Gewässernutzung an Baggerseen mit unterschiedlichem Nutzungsgrad. Die Doktorarbeit von Malwina Schafft bietet eine wichtige Diskussionsgrundlage über die Rolle der Angelfischerei im Spannungsfeld zwischen Freizeitnutzung, Gewässerbewirtschaftung und Naturschutz. Mehr dazu lesen >
Timo Rittweg erforschte in seiner Dissertation mit dem Titel „Thermo-saline niche, diet and growth of a stenohaline freshwater predator (northern pike, Esox lucius) in brackish lagoons of the southern Baltic Sea" die Ökologie des Hechts in den Boddengewässern der südlichen Ostsee. Die Arbeit wurde durch ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt und im Rahmen des Boddenhecht-Projekts durchgeführt. Timo Rittweg befasste sich unter anderem mit Wachstum, Ernährung, Lebenszyklus und der Nutzung verschiedener Lebensräume durch Hechte. Zum Einsatz kamen Methoden wie Telemetrie, stabile Isotopenanalyse, Mageninhaltsanalyse und Altersbestimmung. Die Ergebnisse tragen dazu bei, Hechtbestände in den Küstengewässern der Ostsee künftig noch gezielter und nachhaltiger zu bewirtschaften. Mehr dazu lesen >
Wir gratulieren Malwina und Timo sehr herzlich zu diesen Auszeichnungen!