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51 - 60 von 102 Einträge
  • Abteilung:(Abt. 4) Biologie der Fische, Fischerei und Aquakultur
Dezember 2022
Ecosystems. - 25(2022), 1628–1652

Trophic Transfer Efficiency in Lakes

Thomas Mehner; Katrin Attermeyer; Mario Brauns; Soren Brothers; Sabine Hilt; Kristin Scharnweber; Renee Mina van Dorst; Michael J. Vanni; Ursula Gaedke

Studie dazu, wie die trophische Transfereffizienz (TTE) in Seen durch die Variabilität des Nahrungsnetzes u. seine Konnektivität mit Land-Ökosystemen beeinflusst wird: TTE kann als mechanistischer Energiefluss zwischen Paaren von Konsumenten u. Produzenten berechnet werden, oder als ökosystemares Verhältnis von Gesamtsumme der heterotrophen Produktionsraten u. der Summe der Kohlenstofffixierung.

Dezember 2022
Journal of Biogeography. - 49(2022)11, 2037-2049

The importance of seawater tolerance and native status in mediating the distribution of inland fishes

Carlos Cano-Barbacil; Johannes Radinger; Emili García-Berthou

Ziel dieser Studie war es, die Rolle von Umweltvariablen bei der Verbreitung von drei großen ökoevolutionären Gruppen von Fischen in Binnengewässern zu verstehen. Trotz deutlicher Unterschiede in den Verbreitungsmustern einheimischer und gebietsfremder Arten sind die Evolutions- und Einführungsgeschichte sowie die Meerwassertoleranz zentrale Faktoren, die die aktuelle Verbreitung erklären.

 

Dezember 2022
Proceedings of the Royal Society of London : Ser. B, Biological Sciences. - 289(2022)1969, Art. 20212361

Self-organization and information transfer in Antarctic krill swarms

Alicia L. Burns ; Timothy M. Schaerf ; Joseph Lizier ; So Kawaguchi ; Martin Cox ; Rob King ; Jens Krause ; Ashley J.W. Ward

Die Autor*innen analysierten die Bewegungen von Krill in 3D, um die Interaktionen und Muster des Informationsflusses zu bestimmen. Sie zeigen, dass sich der Krill an seinen Nachbarn orientiert und seine Richtung und Geschwindigkeit in Bezug auf die Positionen seiner Gruppenmitglieder reguliert. Dies zeigt, dass soziale Faktoren für die Bildung und Aufrechterhaltung von Schwärmen entscheidend sind.

Dezember 2022
Bioinspiration & Biomimetics. - 17(2022)6, Art. 065007

Live fish learn to anticipate the movement of a fish-like robot

David Bierbach ; Luis Gómez-Nava ; Fritz A. Francisco ; Juliane Lukas ; Lea Musiolek ; Verena V. Hafner ; Tim Landgraf ; Pawel Romanczuk ; Jens Krause

Fischschwärme, die sich synchron unglaublich schnell bewegen - wie machen sie das? Die Autor*innen zeigten mit Hilfe eines Roboterfischs, dass Guppys das Verhalten des künstlichen Artgenossen antizipieren und die Richtung sowie die Dynamik seiner Bewegungen vorhersehen können. Dies ist eine weitere Erklärung dafür, warum Fische im Schwarm zu extrem schnellen kollektiven Bewegungen fähig sind.

November 2022
Communications Biology. - 5(2022), Art. 1161

Mechanisms of prey division in striped marlin, a marine group hunting predator

M.J. Hansen; S. Krause; F. Dhellemmes; K. Pacher; R.H.J.M. Kurvers; P. Domenici; J. Krause

Die Autor*innen identifizierten einzelne Gestreifte Marline (Kajikia audax), die in Gruppen jagten. Die Gruppen umgaben die Beute, aber die einzelnen Tiere griffen abwechselnd an. Das Forschungsteam stellte fest, dass der Wettbewerb zu einer ungleichen Aufteilung der Beute unter den Räubern führte, wobei 50 % der am häufigsten angreifenden Marline 70-80 % der Fische erbeuteten.

November 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 6419

The emergence and development of behavioral individuality in clonal fish

Kate L. Laskowski; David Bierbach; Jolle W. Jolles; Carolina Doran; Max Wolf

Das Forschungsteam konnte an natürlich klonalen Fischen erstmals zeigen, dass sich genetisch identische Individuen bereits am ersten Lebenstag in ihren Charaktereigenschaften unterscheiden und dass diese frühen Charakterunterschiede das Verhalten der Tiere bis ins Erwachsenenalter maßgeblich prägen. 

Hydrological Processes 36
September 2022
Hydrological Processes. - 36(2022)9, Art. e14686

Spatial and temporal dynamics of water isotopes in the riverine-marine mixing zone along the German Baltic Sea coast

Bernhard Aichner; Timo Rittweg; Rhena Schumann; Sven Dahlke; Svend Duggen; David Dubbert

Forschende untersuchten die räumliche und zeitliche Variabilität von Wasserisotopen in der Schlei sowie in den Bodden entlang der Ostseeküste. Die Daten tragen zum besseren Verständnis der hydrologischen Prozesse bei und liefern eine Basis für weitere IGB-Studien, etwa zur Migration von Fischen oder zu biochemischen Prozessen von Makrophyten.

August 2022
Scientific Reports. - 12(2022), Art. 13960

Identification and characterization of a new family of long satellite DNA, specific of true toads (Anura, Amphibia, Bufonidae)

Katerina Guzmán; Álvaro S. Roco; Matthias Stöck; Adrián Ruiz-García; Enrique García-Muñoz; Mónica Bullejos

Diese neu entdeckte Satelliten-DNA-Familie ist bei 15 untersuchten Amphibienarten aus der systematischen Familie der Echten Kröten (Bufonidae) vorhanden. Sie besteht aus Monomeren von 807 bp, die in Tandem-Anordnungen organisiert sind, und hat einen AT-Gehalt von 57,4 Prozent.

August 2022
Ecology. - 103(2022)8, Art. e3719

Biological invasions reveal how niche change affects the transferability of species distribution models

Chunlong Liu; Christian Wolter; Franck Courchamp; Núria Roura-Pascual; Jonathan M. Jeschke

Die Übertragbarkeit von Artverbreitungsmodellen über Raum und Zeit ist umstritten. Die Autoren kombinierten Ergebnisse zu 217 Arten aus 50 Studien, um die Übertragbarkeit solcher Modelle zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass Nischenveränderungen die Übertragbarkeit verringern, jedoch die Anzahl der für die Modelle verwendeten Datenpunkte deutlich wichtiger für die Übertragbarkeit sind.

Juli 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 4092

Equilibrated evolution of the mixed auto-/allopolyploid haplotype-resolved genome of the invasive hexaploid Prussian carp

Heiner Kuhl; Kang Du; Manfred Schartl; Lukáš Kalous; Matthias Stöck; Dunja K. Lamatsch

Der Giebel gilt als eine der erfolgreichsten invasiven Fischarten Europas. Vor allem seine Fähigkeit, sich ungeschlechtlich zu vermehren, verschafft ihm einen Vorteil gegenüber konkurrierenden Fischen. Die Autor*innen haben nun erstmals das vollständige Genom des Giebels beschrieben. So lässt sich auch seine Fortpflanzungsmethode besser verstehen und das Naturschutzmanagement verbessern.