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81 - 90 von 139 Einträge
  • Abteilung:(Abt. 2) Ökologie der Lebensgemeinschaften und Ökosysteme
Februar 2023
Science of the Total Environment. - 872(2023) Art. 162196

The Asymmetric Response Concept explains ecological consequences of multiple stressor exposure and release

Matthijs Vosa; Daniel Hering; Mark O. Gessner; Florian Leese; Ralf B. Schäfer; Ralph Tollrian; Jens Boenigk; Peter Haase; Rainer Meckenstock; Daria Baikova; Helena Bayat; Arne Beermann; Daniela Beißer; Bánk Beszteri; Sebastian Birk; Lisa Boden; Verena Brauer; Mario Brauns; Dominik Buchner; Andrea Burfeid-Castellanos; Gwendoline David; Aman Deep; Annemie Doliwa; Micah Dunthorn; Julian Enß; Camilo Escobar-Sierra; Christian K. Feld; Nicola Fohrer; Daniel Grabner; Una Hadziomerovic; Sonja C. Jähnig; Maik Jochmann; Shaista Khaliq; Jens Kiesel; Annabel Kuppels; Kathrin P. Lampert; T.T. Yen Le; Armin W. Lorenz; Graciela Medina Madariaga; Benjamin Meyer; Jelena H. Pantel; Iris Madge Pimentel; Ntambwe Serge Mayombo; Hong Hanh Nguyen; Kristin Peters; Svenja M. Pfeifer; Sebastian Prati; Alexander J. Probst; Dominik Reiner; Peter Rolauffs; Alexandra Schlenker; Torsten C. Schmidt; Mana Shah; Guido Sieber; Tom Lennard Stach; Ann-Kathrin Tielke; Anna-Maria Vermiert; Martina Weiss; Markus Weitere; Bernd Sures

Mehrere Stressoren können Arten indirekt beeinflussen, entweder über abiotische Variablen oder über Auswirkungen auf Nichtzielarten. Die Stresstoleranz ist die wichtigste Determinante für die Reaktion auf die zunehmende Stressintensität. Ausbreitung und biotische Interaktionen sind die beiden wichtigsten Mechanismen, die die Erholungsreaktion steuern.

Dezember 2022
Ecosystems. - 25(2022), 1628–1652

Trophic Transfer Efficiency in Lakes

Thomas Mehner; Katrin Attermeyer; Mario Brauns; Soren Brothers; Sabine Hilt; Kristin Scharnweber; Renee Mina van Dorst; Michael J. Vanni; Ursula Gaedke

Studie dazu, wie die trophische Transfereffizienz (TTE) in Seen durch die Variabilität des Nahrungsnetzes u. seine Konnektivität mit Land-Ökosystemen beeinflusst wird: TTE kann als mechanistischer Energiefluss zwischen Paaren von Konsumenten u. Produzenten berechnet werden, oder als ökosystemares Verhältnis von Gesamtsumme der heterotrophen Produktionsraten u. der Summe der Kohlenstofffixierung.

November 2022
Environmental Pollution. - 308(2022), Art. 119627

Large-scale sampling of the freshwater microbiome suggests pollution-driven ecosystem changes

Katrin Premke ... Katja Felsmann ... Sibylle Schroer ... Eric Hübner ...Christopher C.M. Kyba; Michael T. Monaghan; Franz Hölker

Bürgerwissenschaftler*innen beprobten mehr als 600 Gewässer in ganz Deutschland. Dieser Datenschatz zeigt 3 deutschlandweite Trends: 1. Die Mikroorganismen im Sediment zeigen in ihrem Erbgut Zeichen von chemischem Stress und Antibiotikaresistenzen. 2. Viel künstliche Beleuchtung bei Nacht verändert die Artzusammensetzung der Mikroorganismen. 3. Alle untersuchten Gewässer stoßen Treibhausgase aus. 

Oktober 2022
Earth system science data. - 14(2022)10, 4525–4550

Hydrography90m : a new high-resolution global hydrographic dataset

Giuseppe Amatulli; Jaime Garcia Marquez; Tushar Sethi; Jens Kiesel; Afroditi Grigoropoulou; Maria M. Üblacker; Longzhu Q. Shen; Sami Domisch

Die Autor*innen nutzten ein Höhenmodell mit einer Auflösung von 90 m u. berechneten das Flussnetz, die Teileinzugsgebiete, die Einzugsgebiete sowie topografische u. topologische Attribute. "Hydrography90m" stellt einen globalen, hochauflösenden u. standardisierten Datensatz dar, der v.a. kleine Flussläufe herausstellt, u. für räumliche Analysen der Süßwasserbiodiversität genutzt werden kann.

Oktober 2022
Global Change Biology. - 28(2022)15, 4620-4632

Invasion impacts and dynamics of a European-wide introduced species

Phillip J. Haubrock ... Sami Domisch; Jaime R. G. Marquez ... Jens Kiesel; Longzhu Q. Shen ... Sonja C. Jähnig ...

Die Autor*innen untersuchten die Invasionsdynamik der neuseeländischen Schlammschnecke Potamopyrgus antipodarum, eine der schädlichsten invasiven Süßwasserarten. Die Schneckenhäufigkeit nahm im Laufe der Zeit zu, wobei 59 % der Populationen dem vorgeschlagenen Muster folgten. Dies ermöglicht Einblicke in die großräumige Invasionsdynamik und gibt Aufschluss über mögliche Managementmaßnahmen.

Oktober 2022
Limnology and Oceanography. - 67(2022)12, 2809-2820

From minute to day: ecophysiological response of phytoplankton to fluctuating light exposure during vertical mixing

Alexis Lucas Norbert Guislain; Jan Köhler

Die Autor*innen untersuchten die Prozesse, die das Phytoplankton-Wachstum bei vertikaler Durchmischung u.  fluktuierendem Licht bestimmen. Bei vertikaler Durchmischung stieg die Respiration in den kurzen Phasen von Schwachlicht, die auf intensive Photosynthese nahe der Wasseroberfläche folgen, was eine enge Kopplung von Photosynthese, Respiration u. Biosynthese bei fluktuierendem Licht zeigt.

Oktober 2022
Environment international. - 168(2022), Art. 107478

Heat waves rather than continuous warming exacerbate impacts of nutrient loading and herbicides on aquatic ecosystems

Peiyu Zhang ... Sabine Hilt ...

Hitzewellen förderten das Phytoplanktonwachstum bei kombinierter Nährstoffbelastung und Glyphosatbehandlung stärker als eine kontinuierliche Erwärmung. Infolgedessen war die Biomasse der Makrophyten unter diesen Bedingungen am geringsten, was auf das Potenzial mehrerer Stressfaktoren für den Rückgang der Makrophyten hinweist. 

Hydrological Processes 36
September 2022
Hydrological Processes. - 36(2022)9, Art. e14686

Spatial and temporal dynamics of water isotopes in the riverine-marine mixing zone along the German Baltic Sea coast

Bernhard Aichner; Timo Rittweg; Rhena Schumann; Sven Dahlke; Svend Duggen; David Dubbert

Forschende untersuchten die räumliche und zeitliche Variabilität von Wasserisotopen in der Schlei sowie in den Bodden entlang der Ostseeküste. Die Daten tragen zum besseren Verständnis der hydrologischen Prozesse bei und liefern eine Basis für weitere IGB-Studien, etwa zur Migration von Fischen oder zu biochemischen Prozessen von Makrophyten.

Juli 2022
Journal of Geophysical Research : Atmospheres. - 127(2022)12, Art. e2021JD036382

Multiple angle observations would benefit visible band remote sensing using night lights

Christopher C.M. Kyba; Martin Aubé; Salvador Bará; Andrea Bertolo; Constantinos A. Bouroussis; Stefano Cavazzani; Brian R. Espey; Fabio Falchi; Geza Gyuk; Andreas Jechow; Miroslav Kocifaj; Zoltán Kolláth; Héctor Lamphar; Noam Levin; Shengjie Liu; Steven D. Miller; Sergio Ortolani; Chun Shing Jason Pun; Salvador José Ribas; Thomas Ruhtz; Alejandro Sánchez de Miguel; Mathias Schneider; Ranjay Man Shrestha; Alexandre Simoneau; Chu Wing So; Tobias Storch; Kai Pong Tong; Milagros Tuñón; Diane Turnshek; Ken Walczak; Jun Wang; Zhuosen Wang; Jianglong Zhang

In der Studie wird vorgeschlagen, dass die nächste Generation von Nacht-Licht Fernerkundungssatelliten verschiedene Beobachtungswinkel haben sollten. Mithilfe von Modellierungen und Beispielen wird aufgezeigt, wie diese neue Methode sowohl Studien zur Lichtverschmutzung deutlich verbessern würde und als auch bisher ungenutzten Anwendungen ermöglichen würde.

Juli 2022
Communications Biology. - 5(2022), Art. 393

The rising moon promotes mate finding in moths

Mona Storms; Aryan Jakhar; Oliver Mitesser; Andreas Jechow; Franz Hölker; Tobias Degen; Thomas Hovestadt; Jacqueline Degen

Die Autor*innen haben erstmals gezeigt, dass der Mond eine Schlüsselrolle für das Fortpflanzungsverhalten männlicher Nachtfalter spielt: Wenn der Mond am Horizont erscheint, finden sie besser und schneller Weibchen. Glücklicherweise lassen sich die Mottenmännchen durch geringe Lichtverschmutzung nicht ablenken.