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11 - 20 von 238 Publikationen
Hydrological Processes 36
November 2022
Hydrological Processes. - 36(2022)11, Art. e14746

Water cycling and partitioning through the soil–plant–atmosphere continuum in a subtropical, urban woodland inferred by water stable isotopes

Ke Chen ... Doerthe Tetzlaff ...

Die Autor*innen führten eine Probenahme von Wasserisotopen u. klimatischen u. hydrometrischen Daten in einem immergrünen Laubwald durch, um ereignisbedingte Veränderungen der Wasserverteilung zu bewerten. Die Quantifizierung des Wassertransfers im Kontinuum Boden-Pflanze-Atmosphäre verbesserte das Verständnis des Wasserkreislaufs in einem städtischen Waldgebiet in einer feuchten Monsunregion.

 

November 2022
Environmental Pollution. - 308(2022), Art. 119627

Large-scale sampling of the freshwater microbiome suggests pollution-driven ecosystem changes

Katrin Premke ... Katja Felsmann ... Sibylle Schroer ... Eric Hübner ...Christopher C.M. Kyba; Michael T. Monaghan; Franz Hölker

Bürgerwissenschaftler*innen beprobten mehr als 600 Gewässer in ganz Deutschland. Dieser Datenschatz zeigt 3 deutschlandweite Trends: 1. Die Mikroorganismen im Sediment zeigen in ihrem Erbgut Zeichen von chemischem Stress und Antibiotikaresistenzen. 2. Viel künstliche Beleuchtung bei Nacht verändert die Artzusammensetzung der Mikroorganismen. 3. Alle untersuchten Gewässer stoßen Treibhausgase aus. 

November 2022
Science of the Total Environment. - 854(2022), Art. 158670

Towards the outwelling hypothesis in a Patagonian estuary: first support from lipid markers and bacterial communities

Germán A. Kopprio; Ana Martínez; Anna Fricke; Michael Hupfer; Rubén J. Lara; Martin Graeve; Astrid Gärdes

Um die Odum's Outwelling-Hypothese zu überprüfen wurden Fettsäuremarker, stabile Isotope von C u. N sowie Bakteriengemeinschaften in einem mesotidalen Ästuar in Patagonien untersucht. Durch die frühe Besiedlung mit Rhodobacterales wurde auf den Export von Nährstoffen und Organismen und deren essenziellen Fettsäuren aus dem Feuchtgebiet geschlossen, was die Pionierergebnisse von Odum unterstützt.

 

November 2022
Ecological monographs. - 92(2022)4, Art. e1531

Quantifying eco-evolutionary contributions to trait divergence in spatially structured systems

Lynn Govaert; Jelena H. Pantel; Luc De Meester

Die Autor*innen erweiterten die Methoden zur Quantifizierung ökologischer u. evolutionärer Beiträge zu Merkmalsveränderungen, um empirischen Studien Rechnung zu tragen, die eine Merkmalsdifferenzierung zwischen räumlich strukturierten Populationen dokumentieren.

November 2022
Communications Biology. - 5(2022), Art. 1161

Mechanisms of prey division in striped marlin, a marine group hunting predator

M.J. Hansen; S. Krause; F. Dhellemmes; K. Pacher; R.H.J.M. Kurvers; P. Domenici; J. Krause

Die Autor*innen identifizierten einzelne Gestreifte Marline (Kajikia audax), die in Gruppen jagten. Die Gruppen umgaben die Beute, aber die einzelnen Tiere griffen abwechselnd an. Das Forschungsteam stellte fest, dass der Wettbewerb zu einer ungleichen Aufteilung der Beute unter den Räubern führte, wobei 50 % der am häufigsten angreifenden Marline 70-80 % der Fische erbeuteten.

November 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 6419

The emergence and development of behavioral individuality in clonal fish

Kate L. Laskowski; David Bierbach; Jolle W. Jolles; Carolina Doran; Max Wolf

Das Forschungsteam konnte an natürlich klonalen Fischen erstmals zeigen, dass sich genetisch identische Individuen bereits am ersten Lebenstag in ihren Charaktereigenschaften unterscheiden und dass diese frühen Charakterunterschiede das Verhalten der Tiere bis ins Erwachsenenalter maßgeblich prägen. 

November 2022
Limnology and Oceanography Letters. - XX(20XX)XX, XX

Environmental variability in aquatic ecosystems: avenues for future multifactorial experiments

Miriam Gerhard ... Stella A. Berger ... Jens C. Nejstgaard ...

Variabilität ist allen Ökosystemen inhärent. Die Folgen von Veränderungen bestehender Variabilitätsmuster von Umweltfaktoren, die durch den globalen Wandel erwartet werden, sind nach wie vor unklar. Die Autor*innen identifizierten Unstimmigkeiten, Herausforderungen u. Wissenslücken, um zu zu einer Forschungsagenda über die Auswirkungen von Variabilität in aquatischen Systemen beizutragen.

November 2022
Journal of Hydrology. - 614(2022)Part A, Art. 128462

Evaluating satellite-derived soil moisture data for improving the internal consistency of process-based ecohydrological modelling

Doris Duethmann; Aaron Smith; Chris Soulsby; Lukas Kleine; Wolfgang Wagner; Sebastian Hahn; Dörthe Tetzlaff

Die Autor*innen erforschten, ob satellitengestützte Bodenfeuchteprodukte mit hoher räumlicher u. zeitlicher Auflösung für die Kalibrierung eines ökohydrologischen Modells hilfreich sind. Durch die Einbeziehung der Bodenfeuchtedaten wurden interne Prozesse innerhalb des Modells konsistenter abgebildet. Die zeitliche Dynamik der Daten war nützlicher für die Kalibrierung als deren räumliche Muster.

Oktober 2022
Earth system science data. - 14(2022)10, 4525–4550

Hydrography90m : a new high-resolution global hydrographic dataset

Giuseppe Amatulli; Jaime Garcia Marquez; Tushar Sethi; Jens Kiesel; Afroditi Grigoropoulou; Maria M. Üblacker; Longzhu Q. Shen; Sami Domisch

Die Autor*innen nutzten ein Höhenmodell mit einer Auflösung von 90 m u. berechneten das Flussnetz, die Teileinzugsgebiete, die Einzugsgebiete sowie topografische u. topologische Attribute. "Hydrography90m" stellt einen globalen, hochauflösenden u. standardisierten Datensatz dar, der v.a. kleine Flussläufe herausstellt, u. für räumliche Analysen der Süßwasserbiodiversität genutzt werden kann.

Oktober 2022
Global Change Biology. - 28(2022)15, 4620-4632

Invasion impacts and dynamics of a European-wide introduced species

Phillip J. Haubrock ... Sami Domisch; Jaime R. G. Marquez ... Jens Kiesel; Longzhu Q. Shen ... Sonja C. Jähnig ...

Die Autor*innen untersuchten die Invasionsdynamik der neuseeländischen Schlammschnecke Potamopyrgus antipodarum, eine der schädlichsten invasiven Süßwasserarten. Die Schneckenhäufigkeit nahm im Laufe der Zeit zu, wobei 59 % der Populationen dem vorgeschlagenen Muster folgten. Dies ermöglicht Einblicke in die großräumige Invasionsdynamik und gibt Aufschluss über mögliche Managementmaßnahmen.

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