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31 - 40 von 238 Publikationen
August 2022
PLoS Biology. - 20(2022)8, Art. e3001729

The EICAT+ framework enables classification of positive impacts of alien taxa on native biodiversity

Giovanni Vimercati; Anna F. Probert; Lara Volery; Ruben Bernardo-Madrid; Sandro Bertolino; Vanessa Céspedes; Franz Essl; Thomas Evans; Belinda Gallardo; Laure Gallien; Pablo González-Moreno; Marie Charlotte Grange; Cang Hui; Jonathan M. Jeschke; Stelios Katsanevakis; Ingolf Kühn; Sabrina Kumschick; Jan Pergl; Petr Pyšek; Loren Rieseberg; Tamara B. Robinson; Wolf-Christian Saul; Cascade J.B. Sorte; Montserrat Vilà; John R.U. Wilson; Sven Bacher

Das IUCN Environmental Impact Classification for Alien Taxa (EICAT) ist ein globaler Standard zur Bewertung der negativen Auswirkungen gebietsfremder Arten auf die Biodiversität. Ergänzend dazu wurde nun EICAT+ entwickelt, das fünf semiquantitative Szenarien verwendet, um positive Auswirkungen gebietsfremder Arten auf die Biodiversität zu klassifizieren.

August 2022
Ecology. - 103(2022)8, Art. e3719

Biological invasions reveal how niche change affects the transferability of species distribution models

Chunlong Liu; Christian Wolter; Franck Courchamp; Núria Roura-Pascual; Jonathan M. Jeschke

Die Übertragbarkeit von Artverbreitungsmodellen über Raum und Zeit ist umstritten. Die Autoren kombinierten Ergebnisse zu 217 Arten aus 50 Studien, um die Übertragbarkeit solcher Modelle zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass Nischenveränderungen die Übertragbarkeit verringern, jedoch die Anzahl der für die Modelle verwendeten Datenpunkte deutlich wichtiger für die Übertragbarkeit sind.

Juli 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 4092

Equilibrated evolution of the mixed auto-/allopolyploid haplotype-resolved genome of the invasive hexaploid Prussian carp

Heiner Kuhl; Kang Du; Manfred Schartl; Lukáš Kalous; Matthias Stöck; Dunja K. Lamatsch

Der Giebel gilt als eine der erfolgreichsten invasiven Fischarten Europas. Vor allem seine Fähigkeit, sich ungeschlechtlich zu vermehren, verschafft ihm einen Vorteil gegenüber konkurrierenden Fischen. Die Autor*innen haben nun erstmals das vollständige Genom des Giebels beschrieben. So lässt sich auch seine Fortpflanzungsmethode besser verstehen und das Naturschutzmanagement verbessern. 

Juli 2022
Journal of Geophysical Research : Atmospheres. - 127(2022)12, Art. e2021JD036382

Multiple angle observations would benefit visible band remote sensing using night lights

Christopher C.M. Kyba; Martin Aubé; Salvador Bará; Andrea Bertolo; Constantinos A. Bouroussis; Stefano Cavazzani; Brian R. Espey; Fabio Falchi; Geza Gyuk; Andreas Jechow; Miroslav Kocifaj; Zoltán Kolláth; Héctor Lamphar; Noam Levin; Shengjie Liu; Steven D. Miller; Sergio Ortolani; Chun Shing Jason Pun; Salvador José Ribas; Thomas Ruhtz; Alejandro Sánchez de Miguel; Mathias Schneider; Ranjay Man Shrestha; Alexandre Simoneau; Chu Wing So; Tobias Storch; Kai Pong Tong; Milagros Tuñón; Diane Turnshek; Ken Walczak; Jun Wang; Zhuosen Wang; Jianglong Zhang

In der Studie wird vorgeschlagen, dass die nächste Generation von Nacht-Licht Fernerkundungssatelliten verschiedene Beobachtungswinkel haben sollten. Mithilfe von Modellierungen und Beispielen wird aufgezeigt, wie diese neue Methode sowohl Studien zur Lichtverschmutzung deutlich verbessern würde und als auch bisher ungenutzten Anwendungen ermöglichen würde.

Juli 2022
Communications Biology. - 5(2022), Art. 393

The rising moon promotes mate finding in moths

Mona Storms; Aryan Jakhar; Oliver Mitesser; Andreas Jechow; Franz Hölker; Tobias Degen; Thomas Hovestadt; Jacqueline Degen

Die Autor*innen haben erstmals gezeigt, dass der Mond eine Schlüsselrolle für das Fortpflanzungsverhalten männlicher Nachtfalter spielt: Wenn der Mond am Horizont erscheint, finden sie besser und schneller Weibchen. Glücklicherweise lassen sich die Mottenmännchen durch geringe Lichtverschmutzung nicht ablenken.

Juli 2022
Proceedings of the Royal Society of London : Ser. B, Biological Sciences. - 289(2022)1977, Art. 20220393

Evolution of toxins as a public good in phytoplankton

Elias Ehrlich; Uffe Høgsbro Thygesen; Thomas Kiørboe

Anhand eines Individuen-basierten Phytoplanktonmodells wurde die Evolution von Toxinen untersucht u. zudem beleuchtet, wie die innerartliche Variabilität in toxischen Phytoplanktonblüten erhalten werden kann. Kleinräumige Heterogenität, durch Zellteilung im Phytoplankton, kann nicht nur die Evolution von Toxinen erklären, sondern auch warum toxische u. nicht-toxische Genotypen koexistieren können.

Juli 2022
Science of the Total Environment. - 843(2022), Art. 156879

The potential of large floodplains to remove nitrate in river basins: the Danube case

Martin Tschikof; Andreas Gericke; Markus Venohr; Gabriele Weigelhofer; Elisabeth Bondar-Kunze; Ute Susanne Kadene; Thomas Hein

Basierend auf der Modellierung der Nährstoffflüsse im Donaueinzugsgebiet berechneten die Autor*innen den (möglichen) Beitrag der großen Auen, Nitrat aus der Donau und den großen Nebenflüssen zu entfernen. Die rezenten Auen halten im Jahr 33000 Tonnen zurück, oder 6,5 % des Stickstoffeintrags, was durch Anbindung der Altauen und -arme um 5000 Tonnen erhöht werden kann.

Juli 2022
Trends in Ecology and Evolution. - 37(2022)3, 197-202

The era of reference genomes in conservation genomics

Giulio Formenti; Kathrin Theissinger; Carlos Fernandes; Iliana Bista; Aureliano Bombarely ... Michael T. Monaghan

Der European Reference Genome Atlas (ERGA) ist eine wissenschaftliche Antwort auf die Bedrohungen der Biodiversität, mit dem Ziel, Referenzgenome eukaryotischer Arten im gesamten Baum des Lebens zu etablieren. ERGA-Referenzgenome werden bedrohte, endemische u. Keystone-Arten, Schädlinge u. Arten umfassen, die für die Landwirtschaft, die Fischerei u. die Funktion von Ökosystemen wichtig sind.

 

Juli 2022
Fish and Fisheries. - 23(2022)4, 926-940

Digital fisheries data in the Internet age: emerging tools for research and monitoring using online data in recreational fisheries

Robert J. Lennox; Valerio Sbragaglia; Knut Wiik Vollset; Lene K. Sortland; Loren McClenachan; Ivan Jarić; Meaghan L. Guckian; Keno Ferter; Andy J. Danylchuk; Steven J. Cooke; Robert Arlinghaus; William M. Twardek

Digitale Daten bieten neue Möglichkeiten, die Dynamik der Freizeitfischerei zu bewerten und zu verstehen. Das Paper zeigt neue Wege auf.

Juni 2022
Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. - 119(2022)26, Art. e2102466119

A hybrid empirical and parametric approach for managing ecosystem complexity: water quality in Lake Geneva under nonstationary futures

Ethan R. Deyle; Damien Bouffard; Victor Frossard; Robert Schwefel; John Melack; George Sugihara

Ein klassisches 1-D Seenmodell wurde mit einem Machine-Learning-Modell kombiniert. Mit diesem Hybridmodell konnte die Sauerstoffkonzentration des Tiefenwassers des Genfersees basierend auf verschiedenen möglichen zukünftigen Nährstoffkonzentrationen und Temperaturen simuliert werden. Steigende Temperaturen hatten einen ähnlichen Effekt wie anthropogene Phosphoreinträge.

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