Wissenschaftliche Highlights

Weniger Makrophyten durch Hitzewellen | Beuteaufteilung bei Marlinen | Rückgewinnung von Phosphor

Bild © Solvin Zankl
Interview

10 Jahre Seelabor

© Andreas Jechow/IGB
Pressemitteilung

Ein superfeines Netz für Flüsse

© Sami Domisch/IGB
Pressemitteilung

Die Lehren aus der Oder-Katastrophe: Was Forschende jetzt empfehlen

© Luc De Meester/IGB

Forschen für die Zukunft unserer Gewässer

 Unser Profil

Unsere Vision ist das Verständnis jener Prozesse, die die Struktur und Funktionsweise der Gewässer und ihrer Lebensgemeinschaften prägen. Unser Forschungswissen hilft, die Reaktionen auf Umweltveränderungen vorherzusagen und Maßnahmen für ein nachhaltiges Gewässermanagement zu entwickeln.

Das IGB ist das bundesweit größte und eines der international führenden Forschungszentren für Binnengewässer. Bei uns arbeiten Wissenschaftler*innen aus Hydrologie, Biogeochemie, Physik, Mikrobiologie, Evolutionsökologie, Fischökologie und Fischereibiologie unter einem Dach.

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Ausgewählte Publikationen

November 2022
Environmental Pollution. - 308(2022), Art. 119627

Large-scale sampling of the freshwater microbiome suggests pollution-driven ecosystem changes

Katrin Premke ... Katja Felsmann ... Sibylle Schroer ... Eric Hübner ...Christopher C.M. Kyba; Michael T. Monaghan; Franz Hölker

Bürgerwissenschaftler*innen beprobten mehr als 600 Gewässer in ganz Deutschland. Dieser Datenschatz zeigt 3 deutschlandweite Trends: 1. Die Mikroorganismen im Sediment zeigen in ihrem Erbgut Zeichen von chemischem Stress und Antibiotikaresistenzen. 2. Viel künstliche Beleuchtung bei Nacht verändert die Artzusammensetzung der Mikroorganismen. 3. Alle untersuchten Gewässer stoßen Treibhausgase aus. 

November 2022
Communications Biology. - 5(2022), Art. 1161

Mechanisms of prey division in striped marlin, a marine group hunting predator

M.J. Hansen; S. Krause; F. Dhellemmes; K. Pacher; R.H.J.M. Kurvers; P. Domenici; J. Krause

Die Autor*innen identifizierten einzelne Gestreifte Marline (Kajikia audax), die in Gruppen jagten. Die Gruppen umgaben die Beute, aber die einzelnen Tiere griffen abwechselnd an. Das Forschungsteam stellte fest, dass der Wettbewerb zu einer ungleichen Aufteilung der Beute unter den Räubern führte, wobei 50 % der am häufigsten angreifenden Marline 70-80 % der Fische erbeuteten.

November 2022
Ecological monographs. - 92(2022)4, Art. e1531

Quantifying eco-evolutionary contributions to trait divergence in spatially structured systems

Lynn Govaert; Jelena H. Pantel; Luc De Meester

Die Autor*innen erweiterten die Methoden zur Quantifizierung ökologischer u. evolutionärer Beiträge zu Merkmalsveränderungen, um empirischen Studien Rechnung zu tragen, die eine Merkmalsdifferenzierung zwischen räumlich strukturierten Populationen dokumentieren.

November 2022
Science of the Total Environment. - 854(2022), Art. 158670

Towards the outwelling hypothesis in a Patagonian estuary: first support from lipid markers and bacterial communities

Germán A. Kopprio; Ana Martínez; Anna Fricke; Michael Hupfer; Rubén J. Lara; Martin Graeve; Astrid Gärdes

Um die Odum's Outwelling-Hypothese zu überprüfen wurden Fettsäuremarker, stabile Isotope von C u. N sowie Bakteriengemeinschaften in einem mesotidalen Ästuar in Patagonien untersucht. Durch die frühe Besiedlung mit Rhodobacterales wurde auf den Export von Nährstoffen und Organismen und deren essenziellen Fettsäuren aus dem Feuchtgebiet geschlossen, was die Pionierergebnisse von Odum unterstützt.

 

November 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 6419

The emergence and development of behavioral individuality in clonal fish

Kate L. Laskowski; David Bierbach; Jolle W. Jolles; Carolina Doran; Max Wolf

Das Forschungsteam konnte an natürlich klonalen Fischen erstmals zeigen, dass sich genetisch identische Individuen bereits am ersten Lebenstag in ihren Charaktereigenschaften unterscheiden und dass diese frühen Charakterunterschiede das Verhalten der Tiere bis ins Erwachsenenalter maßgeblich prägen. 

Kolloquien

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