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651 - 660 von 793 Einträge
Dezember 2021
Nature Geoscience. - 14(2021), 849–854

Attribution of global lake systems change to anthropogenic forcing

Luke Grant; Inne Vanderkelen; Lukas Gudmundsson; Zeli Tan; Marjorie Perroud; Victor M. Stepanenko; Andrey V. Debolskiy; Bram Droppers; Annette B. G. Janssen; R. Iestyn Woolway; Margarita Choulga; Gianpaolo Balsamo; Georgiy Kirillin; Jacob Schewe; Fang Zhao; Iliusi Vega del Valle; Malgorzata Golub; Don Pierson; Rafael Marcé; Sonia I. Seneviratne; Wim Thiery

Die Autor*innen haben anhand von Rückrechnungen und Projektionen aus fünf Seenmodellen die Wirkung des Menschen auf Seen weltweit aufgedeckt. Die analysierten Trends bzgl. der Temperatur und der Eisbedeckung der Seen in den letzten Jahrzehnten wären ohne die Erwärmung durch die steigenden Treibhausgasemissionen nicht eingetreten und deuten auf einen weltweiten Rückgang der Eisdicke und -dauer hin.

Dezember 2021
Science of the Total Environment. - 775(2021), Art. 144441

Non-English languages enrich scientific knowledge: the example of economic costs of biological invasions

Elena Angulo; Christophe Diagne; Liliana Ballesteros-Mejia; Tasnime Adamjy; Danish A. Ahmed; Evgeny Akulov; Achyut K. Banerjee; César Capinha; Cheikh A.K.M. Dia; Gauthier Dobigny; Virginia G. Duboscq-Carra; Marina Golivets; Phillip J. Haubrock; Gustavo Heringer; Natalia Kirichenko; Melina Kourantidou; Chunlong Liu; Martin A. Nuñez; David Renault; David Roiz; Ahmed Taheri; Laura N.H. Verbrugge; Yuya Watari; Wen Xiong; Franck Courchamp

Die Autor*innen stellten globale Kosten-Daten für invasive Arten aus nicht-englischen Quellen zusammen. Eine große Datenmenge wurde für neue invasive Arten u. neue Länder hinzugefügt. Infolgedessen stiegen die geschätzten globalen Kosten für biologische Invasionen um 16,6 % (214 Milliarden US-Dollar). Eine mehrsprachige Kooperation ist notwendig, um Daten- u. Wissenslücken zu schließen.

 

Dezember 2021
Scientific Reports. - 11(2021), Art. 23478

Design and implementation of an illumination system to mimic skyglow at ecosystem level in a large-scale lake enclosure facility

Andreas Jechow; Günther Schreck; Christopher C. M. Kyba; Stella A. Berger; Lukas Thuile Bistarelli; Matthias Bodenlos; Mark O. Gessner; Hans-Peter Grossart; Franziska Kupprat; Jens C. Nejstgaard; Andreas Pansch; Armin Penske; Michael Sachtleben; Tom Shatwell; Gabriel A. Singer; Susanne Stephan; Tim J. W. Walles; Sabine Wollrab; Karolina M. Zielinska-Dabkowska; Franz Hölker

Die Autor*innen präsentieren das "Skyglow"-Beleuchtungssystem für das IGB LakeLab im Stechlinsee. Erstmals wird künstliches Himmelsleuchten realistisch im Maßstab eines Ökosystems simuliert. Die Forschenden nutzten Methoden der Photonik, welche auf andere Experimente übertragbar sind. Diese werden dringend benötigt, um die Auswirkungen von Himmelsleuchten auf Ökosysteme besser zu verstehen.

Dezember 2021
Conservation Letters. - 14(2021)5, Art. e12816

Setting robust biodiversity goals

Martine Maron; Diego Juffe-Bignoli; Linda Krueger; Joseph Kiesecker; Noëlle F. Kümpel; Kerry ten Kate; E.J. Milner-Gulland; William N.S. Arlidge; Hollie Booth; Joseph W. Bull; Malcolm Starkey; Jonathan M. Ekstrom; Bernardo Strassburg; Peter H. Verburg; James E. M. Watson

Das neue globale Post-2020-Biodiversitäts-Rahmenwerk (GBF) muss Maßnahmen vorantreiben, um den Rückgang der Biodiversität aufzuhalten. Die Entwürfe für die Ziele und Zwecke sind nicht klar genug formuliert. Die Autor*innen schlagen Änderungen vor, um den Beitrag der einzelnen Maßnahmen aufzuzeigen und zu klären, ob das Erreichen der Zielvorgaben ausreicht, um das Gesamtziel zu erreichen.

Dezember 2021
Reviews in Aquaculture. - 14(2022)1, 252-264

The aquaponic principle - it is all about coupling

Gösta F. M. Baganz; Ranka Junge; Maria C. Portella; Simon Goddek; Karel J. Keesman; Daniela Baganz; Georg Staaks; Christopher Shaw; Frank Lohrberg; Werner Kloas

Die Autor*innen haben die Definitionen von Aquaponik festgezurrt und ein Berechnungsmodell für den Ressourceneinsatz erstellt. Sie plädieren dafür, dass die Kopplung der internen Ströme, beispielsweise von Wasser, Nährstoffen und Energie evaluiert werden muss. Denn der Kreislaufgedanke macht letztendlich die Nachhaltigkeit der Aquaponik aus.

November 2021
Journal of Geophysical Research : Biogeosciences. - 126(2021)11, Art. e2020JG006165

The lake ice continuum concept: influence of winter conditions on energy and ecosystem dynamics

E. Cavaliere; I.B. Fournier; V. Hazuková; G.P. Rue; S. Sadro; S.A. Berger; J.B. Cotner; H.A. Dugan; S.E. Hampton; N.R. Lottig; B.C. McMeans; T. Ozersky; S.M. Powers; M. Rautio; C.M. O'Reilly

Die Autor*innen kombinierten eine Synthese der aktuellen Literatur mit drei neuen Fallstudien, um das Konzept des See-Eis-Kontinuums zu entwickeln. Dieses Rahmenkonzept hilft zu verstehen, wie physikalische, chemische und ökologische Schlüsselaspekte der Struktur und Funktion von Seen entlang eines Kontinuums von Energieflüssen im Winter variieren. Und es hilft Klimaprognosen zu entwickeln.

November 2021
Journal of Biogeography. - 48(2021)8, 1842-1857

Spatial and local environmental factors outweigh geo-climatic gradients in structuring taxonomically and trait-based β-diversity of benthic algae

Naicheng Wu; Shuchan Zhou; Min Zhang; Wenqi Peng; Kun Guo; Xiaodong Qu; Fengzhi He

Die Autor*innen untersuchten verschiedene Facetten der β-Diversität von benthischen Algen in Fließgewässern im Nordosten Chinas. Sie fanden heraus, dass lokale Umwelt- und Raumfaktoren bei der Strukturierung der taxonomischen und merkmalsbasierten β-Diversität von benthischen Algen wichtiger sind als geoklimatische Variablen.

November 2021
Biological Conservation. - 263(2021), Art. 109335

Impacts of loss of free-flowing rivers on global freshwater megafauna

Fengzhi He; Michele Thieme; Christiane Zarfl; Günther Grill; Bernhard Lehner; Zeb Hogan; Klement Tockner; Sonja C. Jähnig

Die Autor*innen zeigten: Wenn alle beabsichtigten Staudämme gebaut werden, verlieren weltweit 19 Prozent der Flüsse mit über 500 Kilometern Länge, in denen große Tiere vorkommen, ihren Status als frei fließende Gewässer. Diese Gewässer beherbergen heute noch den höchsten Artenreichtum an großen Tieren – mehr als die dann verbleibenden frei fließenden Flüsse oder solche, die bereits verbaut sind.