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1 - 10 von 41 Publikationen
  • Abteilung:(Abt. 4) Biologie der Fische, Fischerei und Aquakultur
Juli 2022
Nature Communications. - 13(2022), Art. 4092

Equilibrated evolution of the mixed auto-/allopolyploid haplotype-resolved genome of the invasive hexaploid Prussian carp

Heiner Kuhl; Kang Du; Manfred Schartl; Lukáš Kalous; Matthias Stöck; Dunja K. Lamatsch

Der Giebel gilt als eine der erfolgreichsten invasiven Fischarten Europas. Vor allem seine Fähigkeit, sich ungeschlechtlich zu vermehren, verschafft ihm einen Vorteil gegenüber konkurrierenden Fischen. Die Autor*innen haben nun erstmals das vollständige Genom des Giebels beschrieben. So lässt sich auch seine Fortpflanzungsmethode besser verstehen und das Naturschutzmanagement verbessern. 

Juli 2022
Proceedings of the Royal Society of London : Ser. B, Biological Sciences. - 289(2022)1977, Art. 20220393

Evolution of toxins as a public good in phytoplankton

Elias Ehrlich; Uffe Høgsbro Thygesen; Thomas Kiørboe

Anhand eines Individuen-basierten Phytoplanktonmodells wurde die Evolution von Toxinen untersucht u. zudem beleuchtet, wie die innerartliche Variabilität in toxischen Phytoplanktonblüten erhalten werden kann. Kleinräumige Heterogenität, durch Zellteilung im Phytoplankton, kann nicht nur die Evolution von Toxinen erklären, sondern auch warum toxische u. nicht-toxische Genotypen koexistieren können.

Mai 2022
Reviews in Fish Biology and Fisheries. - 32(2022), 687–700

Recreational angling and spearfishing on social media: insights on harvesting patterns, social engagement and sentiments related to the distributional range shift of a marine invasive species

Valerio Sbragaglia; Lucía Espasandín; Salvatore Coco; Alberto Felici; Ricardo A. Correia; Marta Coll; Robert Arlinghaus

Die Autor*innen verglichen die ökologischen u. sozialen Dimensionen des Freizeitangelns u. Speerfischens auf den invasiven Blaufisch (Pomatomus saltatrix) in Italien anhand von digitalen Videos u. den dazugehörigen Daten. Die Studie zeigt, wie wertvoll die Erforschung sozialer Medien ist, um die Dimensionen der marinen Freizeitfischerei im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Arten zu verstehen.

März 2022
The American Naturalist. - 199(2022)4, 480-495

Evolutionary impact of size-selective harvesting on shoaling behavior: individual-level mechanisms and possible consequences for natural and fishing mortality

Valerio Sbragaglia; Pascal P. Klamser; Pawel Romanczuk; Robert Arlinghaus

Die Autor*innen stellen ein Mehrgenerationenexperiment mit Zebrabärblingen als Modell vor, um die Auswirkungen der größenselektiven Fischerei auf das Schwarmverhalten zu verstehen. Mithilfe hochauflösender Ortung und Modellierung zeigen sie, dass sich der Schwarmzusammenhalt so verändert, das ein Kompromiss zwischen individueller Wachsamkeit und der Nutzung sozialer Hinweise abgebildet wird. 

März 2022
The American Naturalist. - 199(2022)3, 330-344

Predator group composition indirectly influences food web dynamics through predator growth rates

Kate L. Laskowski; Marta M. Alirangues Nuñez; Sabine Hilt; Mark O. Gessner; Thomas Mehner

Theoretisch vorhergesagte Effekte von intraspezifischer Verhaltensvariabilität auf aquatische Nahrungsketten und Ökosystemfunktionen wurden durch Teichexperimente empirisch überprüft. Die Verhaltensvariabilität der Prädatoren hatte keinen Einfluss auf die unteren trophischen Ebenen, aber beeinflusste das Wachstum der Prädatoren, so dass deren Biomasse die Nahrungsketten entscheidend modifizierte.

Februar 2022
Science. - 375(2022)6582, eabg1780

Big-data approaches lead to an increasedunderstanding of the ecology of animal movement

Ran Nathan; Christopher T. Monk; Robert Arlinghaus; Timo Adam; Josep Alós; Michael Assaf; Henrik Baktoft; Christine E. Beardsworth; Michael G. Bertram; Allert I. Bijleveld; Tomas Brodin; Jill L. Brooks; Andrea Campos-Candela; Steven J. Cooke; Karl Ø. Gjelland; Pratik R. Gupte; Roi Harel; Gustav Hellström; Florian Jeltsch; Shaun S. Killen; Thomas Klefoth; Roland Langrock; Robert J. Lennox; Emmanuel Lourie; Joah R. Madden; Yotam Orchan; Ine S. Pauwels; MilanŘíha; Manuel Roeleke; Ulrike E. Schlägel; David Shohami; Johannes Signer; Sivan Toledo; OhadVilk; Samuel Westrelin; Mark A. Whiteside; Ivan Jarić

Die Autor*innen stellen Methoden vor, die hochauflösende Ortungs-Technologien mit Big-Data-Analysen kombinieren, um die Bewegungen von Fischen und anderen Tieren exakt nachzuvollziehen. Auf der Grundlage der modernen Ortungstechnologie lassen sich die Auswirkungen von Umwelt- und Klimaveränderungen auf die Tierwelt besser verstehen und auf dieser Basis der Natur- und Artenschutz voranbringen.

Januar 2022
Conservation Letters. - 14(2021)6, Art. e12835

Local disconnects in global discourses: the unintended consequences of marine mammal protection on small-scale fishers

Katrina J. Davis; Joanna Alfaro-Shigueto; William N.S. Arlidge; Michael Burton; Jeffrey C. Mangel; Morena Mills; E.J. Milner-Gulland; José Palma-Duque; Cristina Romero-de-Diego; Stefan Gelcich

Der Schutz der Seelöwen an der Westküste Südamerikas hat zur Erholung der Art beigetragen, aber auch zu Konflikten zwischen Seelöwen und Kleinfischerei. Um den Konflikt zu verstehen, haben die Autor*innen untersucht, wie 301 Kleinfischer ihre Interaktionen mit den Seelöwen wahrnehmen. Sie schlagen Lösungen für das Konfliktmanagement vor, die die Heterogenität der Fischergruppen berücksichtigt.

Januar 2022
Conservation Letters. - 14(2021)5, Art. e12816

Setting robust biodiversity goals

Martine Maron; Diego Juffe-Bignoli; Linda Krueger; Joseph Kiesecker; Noëlle F. Kümpel; Kerry ten Kate; E.J. Milner-Gulland; William N.S. Arlidge; Hollie Booth; Joseph W. Bull; Malcolm Starkey; Jonathan M. Ekstrom; Bernardo Strassburg; Peter H. Verburg; James E. M. Watson

Das neue globale Rahmenwerk für die biologische Vielfalt (GBF) muss Maßnahmen vorantreiben, um den Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Die Autor*innen schlagen Änderungen an den Entwürfen vor, um den spezifischen Beitrag der einzelnen Maßnahmen aufzuzeigen und Klarheit darüber zu schaffen, ob das Erreichen der Zielvorgaben für die Maßnahmen ausreicht, um die Ergebnisziele zu erreichen.

Dezember 2021
Conservation Letters. - 14(2021)5, Art. e12816

Setting robust biodiversity goals

Martine Maron; Diego Juffe-Bignoli; Linda Krueger; Joseph Kiesecker; Noëlle F. Kümpel; Kerry ten Kate; E.J. Milner-Gulland; William N.S. Arlidge; Hollie Booth; Joseph W. Bull; Malcolm Starkey; Jonathan M. Ekstrom; Bernardo Strassburg; Peter H. Verburg; James E. M. Watson

Das neue globale Post-2020-Biodiversitäts-Rahmenwerk (GBF) muss Maßnahmen vorantreiben, um den Rückgang der Biodiversität aufzuhalten. Die Entwürfe für die Ziele und Zwecke sind nicht klar genug formuliert. Die Autor*innen schlagen Änderungen vor, um den Beitrag der einzelnen Maßnahmen aufzuzeigen und zu klären, ob das Erreichen der Zielvorgaben ausreicht, um das Gesamtziel zu erreichen.

Dezember 2021
Reviews in Aquaculture. - 14(2022)1, 252-264

The aquaponic principle - it is all about coupling

Gösta F. M. Baganz; Ranka Junge; Maria C. Portella; Simon Goddek; Karel J. Keesman; Daniela Baganz; Georg Staaks; Christopher Shaw; Frank Lohrberg; Werner Kloas

Die Autor*innen haben die Definitionen von Aquaponik festgezurrt und ein Berechnungsmodell für den Ressourceneinsatz erstellt. Sie plädieren dafür, dass die Kopplung der internen Ströme, beispielsweise von Wasser, Nährstoffen und Energie evaluiert werden muss. Denn der Kreislaufgedanke macht letztendlich die Nachhaltigkeit der Aquaponik aus.

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