(Abt. 1) Ökohydrologie

Wechselwirkungen innerhalb und zwischen grünem (in terrestrischen Systemen) und blauem Wasser (Seen, Flüsse und Grundwasserleiter) bilden komplexe Gewässersysteme. Diese  bilden Lebensräume für Biota und reaktive Transportmedien für abiotische Komponenten. Aquatische und terrestrische Systeme sind auf mehreren räumlich-zeitlichen Skalen gekoppelt. Das übergeordnete Ziel in Abteilung 1 ist das Verständnis der ökohydrologischen Prozesse von vernetzten Landschaften und Gewässer in natürlichen, ländlichen und städtischen Gebieten zu verbessern. Unsere Forschungsprojekte fokussieren daher auf mindestens eines der folgenden Kernthemen: Landschaft-Wasser Interaktionen, Urbane Ökohydrologie oder abiotische-biotische Vernetzungen.

In unserer Forschung integrieren wir prozessbasierte und statistische Modellierung mit empirischen Daten, die in Feldstudien, in großmaßstäbigen Feldmanipulationsstudien sowie in Laborversuchen erhoben werden. Mit verschiedenen Tracer-Techniken, insbesondere stabilen Isotopen, natürlich gelöste Stoffe, konservative geogenen Ionen, Nährstoffe oder organischen Substanzen, untersuchen wir ökohydrologischer und biogeochemischer Prozesse. Von besonderem Interesse sind anthropogen beeinflusste und gestörte Ökosysteme, z. B. stark veränderte urbane Systeme. Um unserem Forschungsziel gerecht zu werden, kombinieren wir unsere fachliche Expertise aus Forschungsdisziplinen wie Umwelttechnik, Hydrologie, Ökologie und Geographie.

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