Funktionelle Ökologie und Management von Flüssen und Seeufern

Forschungsgruppe von Martin Pusch
Seeuferwiesen bieten kleinräumig eine Vielfalt an Habitaten (Neuendorfer See). | Foto: Martin Pusch / IGB

Seeuferwiesen bieten kleinräumig eine Vielfalt an Habitaten (Neuendorfer See). | Foto: Martin Pusch / IGB

Flussökosysteme und Seeufer werden von benthischen (am Gewässerboden lebenden) Lebensgemeinschaften dominiert, darunter Mikroorganismen und Makrozoobenthos. Diese sind Träger wichtiger ökologischer Funktionen, die wegen der schwierigen Untersuchungsbedingungen bis heute nur teilweise bekannt sind, wie etwa des Rückhalts von organischen Schwebstoffe und von Pflanzennährstoffen, oder der Stabilisierung des gesamten Nahrungsnetzes. Die Erhaltung und Entwicklung der typischen Struktur, Funktionalität und Diversität dieser Lebensgemeinschaften stellt eines der zentralen Ziele des Gewässerschutzes dar. In der Arbeitsgruppe wurden und werden die Wirkungen menschlichen Handelns auf verschiedene Ökosystemfunktionen quantitativ dargestellt, und ein Bewertungsmetric für Seeufer gemäß EU-WRRL entwickelt. Darauf aufbauend werden die für den Menschen verfügbaren Ökosystemleistungen abgeleitet, die als intersektorale Entscheidungsplattform aufbereitet werden, was in der aktuellen Gewässerbewirtschaftung auf großen Bedarf trifft. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen zur Mitigation der ökologischen Wirkungen von Wasserkraftwerken erarbeitet.

Team

Martin Pusch

Forschungsgruppenleiter*in
Forschungsgruppe
Funktionelle Ökologie und Management von Flüssen und Seeufern

Jürgen Schreiber

Technik und Labor
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Helena Hudek

Doktorand*in
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Funktionelle Ökologie und Management von Flüssen und Seeufern

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