(Abt. 4) Biologie und Ökologie der Fische

Ziel der Abteilung Biologie und Ökologie der Fische ist es, die ökologischen und evolutionären Prozesse zu verstehen, die Populationen und Gemeinschaften von Süßwasserfischen strukturieren und ihre Funktion beeinflussen. Dieses Wissen wird genutzt, um das Management und den Schutz freilebender Fischpopulationen zu verbessern. Unsere Arbeit konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen natürlichen und anthropogenen ökologischen Faktoren und ihre Effekte auf die Fischpopulationen. Das Methodenarsenal umfasst hypothesengetriebene Laborforschung, Mesokosmos- und Ganzseen-Experimente sowie vergleichende Freilandstudien und theoretische Modellierung.

Ansprechpartner

Jens Krause

Abteilungsleiter*in
Forschungsgruppe
Schwarmverhalten

Abteilungsmitglieder

Ausgewählte Publikationen

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November 2020
Biological Conservation. - 251(2020) art. 108764

On the conservation value of historic canals for aquatic ecosystems

Hsien-Yung Lin; Steven J. Cooke; Christian Wolter; Nathan Young; Joseph R. Bennett

Dies ist eine Übersichtsstudie zu ökologischen Studien in historischen Kanalsystemen. Die Autor*innen analysierten das Potenzial historischer Kanäle, zum Erhalt der aquatischen Biodiversität beizutragen, und machten Vorschläge zum Schutz der Biodiversität angesichts der Chancen und Herausforderungen im Kanalmanagement (z.B. Naturschutz vs. Denkmalschutz).

Oktober 2020
Global Change Biology. - 26(2020)11, S. 6383-6398

The role of connectivity in the interplay between climate change and the spread of alien fish in a large Mediterranean river

Johannes Radinger; Emili García-Berthou

Staudämme verschärfen die Auswirkungen des Klimawandels auf Fische: Eine mögliche Anpassung von Flussfischen an Klimaveränderungen ist es, sich neue Lebensräume zu erschließen. Staudämme schränken Fische in der Auswahl ihrer Lebensräume maßgeblich ein, verhindern aber nicht unbedingt die Ausbreitung invasiver Arten.

Oktober 2020
Science. - 370(2020)6513, S. 180

Pragmatic animal welfare is independent of feelings

Robert Arlinghaus; Ian G. Cowx; Brian Key; Ben K. Diggles; Alexander Schwab; Steven J. Cooke; Anne Berit Skiftesvik; Howard I. Browman

Dieser Letter to Science legt dar, dass eine wirksame Anwendung des Tierschutzes im Naturschutz auch möglich ist, wenn sie sich auf objektive und messbare Parameter des Wohlbefindens der Tiere stützt – ohne sich auf Konzepte wie Bewusstsein, Empfindungsvermögen oder Schmerz zu berufen.

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September 2020
Reviews in Fisheries Science & Aquaculture. - 28(2020)4, S. 518-535

Knowledge gaps and management priorities for recreational fisheries in the developing world

Shannon D. Bower; Øystein Aas; Robert Arlinghaus; T. Douglas Beard; Ian G. Cowx; Andy J. Danylchuk; Kátia M.F. Freire; Warren M. Potts; Stephen G. Sutton, and Steven J. Cooke

Eine Umfrage unter Fischereiexpert*innen zur Freizeitfischerei in Entwicklungsländern zeigt, dass die Freizeitfischerei gesellschaftlich wichtig ist und in den meisten Ländern voraussichtlich zunehmen wird. Die Freizeitfischerei wurde als hauptsächlich verzehrsorientiert beschrieben. Touristen nutzen häufiger Meeresgewässer, während einheimische Freizeitfischer*innen die Binnengewässer nutzen. 

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